Kristy Majors - Goodbye Rock ´n´ Roller

5.5 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2003

Label
Perris Records

Besetzung
Kristy Krash Majors: Drums, Piano, Guitar, Bass, Vocals, Background Vocals, Percussion


Tracklist
1. Goodbye Rock ´n´ Roller
2. Hey Hey Punks
3. Bad Attitude
4. We Can´t Go Back
5. It Doesn´t Matter
6. Where It Ends
7. 21st Century Digital Boy
8. Out Of Sight
9. Alexia
10. Afterglow

Datum: 03.05.2007 - Autor Psychobimbo


Es ist schon einige Jährchen her das ich in “Goodbye Rock ´n´ Roller“ reingehört habe und eine verschwommene Erinnerung im Hinterstübchen sagt mir das es dafür bestimmt einen Grund gibt. Aber nachdem mir das aktuelle Schätzchen des ehemaligen Pretty Boy Floyd Recken so gut ins Ohr ging wollte ich nochmals einen Versuch wagen. Aber manche Sichtweise ändert sich auch durch die zeitliche Distanz nicht.

Das von Kristy Krash Majors komplett selbst eingetrümmerte Album kommt leider nicht über Demoqualität hinaus und man muss sich schon fragen was sich Perris Records dabei dachte so etwas ins Programm zu nehmen. Ein Freundschaftsdienst an einen Kumpel, der aus seinem Namen noch etwas Kapital schlagen möchte?

Nein, so schlimm ist es dann doch nicht. Man merkt den Songs schon an das sie mit und für den Spaß an der Freude geschrieben wurden. Leider ist allein der billige Drumcomputersound so tierisch nervend, das man vorzeitig den Stecker ziehen möchte. Und auch Majors Stimme ist nicht wirklich als brauchbar zu bezeichnen.

Das man dem trashigen Charme trotzdem erliegen kann, merkt man ja auch an Adam Bombs „Pure S.E.X.“, welches als Vergleich herhalten darf.

Und wirklich schlecht, wenn auch nicht weltbewegend, sind rotzige Glampunker wie „Hey Hey Punks“ oder „Where It Ends“ nicht. „Alexia“ ist sogar richtig geil oder wäre es im richtigen Klanggewand. Dafür möchte man dem Drittligisten Kristy für das verhunackelte „21st Century Digital Boy“ die Matte rasieren. Diese Scheiße hätte nicht sein müssen.

Wer sich an kitschigem und billigem Bubblegum erfreuen kann, der wird mit „Goodbye Rock ´n´ Rock“ vielleicht eine heitere Stunde haben. Ansonsten gibt der Markt heute viel, viel Besseres her. Zum Beispiel Majors aktuelles Soloalbum.



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