Erscheinungsjahr
1986
Label
Noise
Besetzung
Gesang, Gitarre: Mille Petrozza
Bass: Rob Fioretti
Schlagzeug: Jochen Reil (Ventor)
Tracklist
1. Intro
2. Rippin´Corpse
3. Death is our Saviour
4. Pleasure to Kill
5. Riot of Violence
6. The Pestilence
7. Carrion
8. Command of the Blade
9. Under the Guillotine
10. Flag of Hate
11. Take their Lives
12. Awakening of the Gods
Datum: 30.05.2004 - Autor Jörg
Die Band aus Altenessen gehörte nie wirklich zu meinen Lieblingen was den Thrash-Metal anging. Das Debüt fand ich irgendwie scheiße und auch so im großen und ganzen gefallen mir gerade mal 3 Scheiben von Kreator komplett. Auf den anderen sind immer ein paar nette Stücke drauf aber der Rest? War mir egal. Aber die zweite Scheibe „Pleasure to Kill“ fasziniert mich noch heute vom Anfang bis Ende. Sie ist einer der ganz großen Klassiker im Thrash-Metal und hat Hunderte von Fans begeistert und auch in der Black-Metal-Szene hat die Scheibe einen großen Stellenwert. Was ist anders an „Pleasure to Kill“? Es ist nicht mehr nur noch purer Radau wie bei “Endless Pain” und auch noch nicht so technisch wie „Terrible Certainty“ (dies Album und „Extreme Aggression“ gefallen mir auch noch sehr gut –der Verf.). Hier wird zwar geholzt und gebolzt bis zum Abwinken aber man hat hier schon das Chaos in etwas geordnete Bahnen gelenkt. Besonders gefallen mir die Killer-Songs „Riot of Violence“ (hier singt nicht Mille sondern der Drummer Ventor), „Command of the Blade“, „Under the Guillotine“ und natürlich „Pleasurre to Kill“. Alle anderen Songs sind sicherlich auch Mördervorschlaghämmer, aber diese hier fallen mir immer sofort ein wenn ich an „Pleasure to Kill“ denke. Ich habe mir schon so manchen Nackenmuskelkater zu den brutalen Songs der Essener Band gebangt und früher auf Partys, oder bei feuchtfröhlichen Abenden mit so manchen „Brother of Steel“ lief die Scheibe hoch und runter. Kult ohne Frage, nur wer mit Thrash nichts anfangen kann, wird hier sein blaues Wunder erleben, den es ist schon ordentlich deftiger Stoff den Kreator hier raushauen. Eine der wahren Kult-Scheiben der 80ziger. Der alten CD-Fassung von Noise wurden die 3 Songs der „Flag of Hate“-Maxi angehangen. So bekam ich mit dem Kauf der CD nicht nur den einzigen, in meinen Augen, guten Song des Debüts, sondern auch gleich noch die beiden Abrissbirnen „Awakening of the Gods“ und „Take their Lives“ geliefert. Die beiden Stücke sind nur auf der Maxi erschienen und stehen dem Rest der Scheibe in nichts nach. Das Cover ist eines meiner Lieblingsbilder von Kreator, wenn nicht sogar das Beste. Kult-Bild, Kult-Band und eben Kult-Lieder. Voll auf die Fresse, ohne Pause, so muss et sein. YIIIIIIIIIHAAAAAAAAAAHHHHHHHH!