Kragens - Dying in a Desert

8.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2004

Label
Thundering Records/Manitour Music

Besetzung
Vocals: Renaud Espeche
Guitar: Cedric Sellier
Guitar: Ludwig Laperche
Bass: Denis Malek
Drums: Olivier Gavelle




Tracklist
1. Dying in a Desert
2. Carnivore Ritual
3. Kragens
4. Fear
5. Lords of Chaos
6. Metal Hunter
7. Satan the Killer
8. Nightmare
9. Road Warrior
10. World made of Heroes
11. Rise up your Fist to Fight
12. Destroyin the Temple


Datum: 30.07.2004 - Autor Vince
Das Heavy Metal auch innovative sein kann beweisen die Franzosen “Kragens” mit ihrem Debut Album “Dying in a Desert”. Obwohl hier knallharter Metal gespielt wird, zeigen die Jungs um Sänger „Renaud Eseche“ (der sich teilweise wie eine Mischung aus „Grave Digger/Priest“ anhört) viele Variationen ihres Könnens und sind ziemlich schwer einzuordnen. Das Cover Design finde ich übrigens sehr gelungen, welches kein geringerer als „Jean-Pascal Fournier“ kreiert hat, er war unter anderem auch verantworklich für die Covers von „Edgy“ oder die Black Metal Könige „Immortal“.

Nun gehen wir Einbisschen genauer auf die Songs ein. Als Opener wird einem gleich der Titeltrack um die Ohren geblasen, bis auf die Schreie am Schluss ein klasse Power Metal Song. Einer meiner Favoriten auf diesem fabelhaften Debut ist der zweite Song mit Namen „Carnivore Ritual“ bei diesem knallharten Drum Attacke wird ab der Mitte, ordentlich ins Mic gegrunzt, ich finde das passt einfach genial in den Song und macht ihn sehr speziell. Die Abwechslung der Stimme macht die Band sehr interessant, einmal hoch einmal im „Grave Digger“ Style und dann ein wenig Geröchel. Auch wenn ich an diese Band sehr wenig bemängeln muss, haben „Kragens“ meiner bescheidenen Meinung nach einen blöden Bandnamen ausgewählt, das ist aber auch schon alles was hier nicht stimmt. Musikalisch hat die Truppe aus Frankreich auch einiges zu bieten, auch Sound-Technisch ist das Album sehr gut abgemischt, Daumen hoch.

An schönen Melodien wird auf „Dying in a Desert“ auch nicht gespart, „Fear“ überzeugt mich absolut und bei „Lords of Chaos“ wird der Song mit Keyboards aufgepusht was überhaupt nicht störend wirkt. Halleluya, „Kragens“ ist in meinen Augen eine Band, die einem Power-Metal Fan gefallen kann, aber auch einem der auf härtere Sachen steht. „Iced Earth“ ist ja eine der wenigen Heavy Metal Bands die auch von der so genannten „Harten Szene“ gemocht wird. Wären „Kragens“ bekannter glaube ich wären sie auch so eine Band, da sie durchaus auch die Post abgehen lassen können und gerne mal auf gegrunzte zurück greifen, was in dem Fall einfach sehr gut passt. Mir gefällt an „Kragens“ das sie nicht die 1001ste Euro Metal Band sind im „Tralala“ Styl, sondern sich um einiges von solchen Band abheben die man nach einem Album auswendig kennt.

Ich kann dieses Album so ziemlich jedem Metal Fan empfählen, mich hat „Dying in a Desert“ jedenfalls völlig überzeugt, ich hoffe die French Connection wird die Annerkennung bekommen die sie verdienen.



Werbung




last.fm Player


TOP-NEWS
Interview: Soulfly


RANDOM REVIEWS