Kotipelto - Serenity

7.5 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2007

Label
AFM Records

Besetzung
Vocals: Timo Kotipelto
Guitars: Tuomas Wäinölä
Bass: Lauri Porra
Drums: Mirka Rantanen
Keyboards: Janne Wirman

Tracklist
1. Once upon a Time 3:21
2. Sleep Well 4:16
3. Serenity 3:32
4. City of Mysteries 4:20
5. King Anti-Midas 4:06
6. Angels Will Cry 3:57
7. After the Rain 3:54
8. Mr. Know-It-All 5:19
9. Dreams and Reality 4:27
10. Last Defender 8:17

Datum: 16.05.2007 - Autor Vince
“Timo Kotipelto” Solo finde ich mittlerweile um Längen besser als „Stratovarius“ vielleicht auch weil letztere mir mit ihrem Keyboard Gedudel tierisch auf den Sack gehen. Ich habe die Band schon mehrfach Live erlebt und besitze auch praktisch alle Alben, aber ehrlich gesagt kann ich mit den Finnen überhaupt nichts mehr anfangen. Nun gut, „Serenity“ ist das dritte Studio Album von „Kotipelto“ und der fette Hard Rock lastige Sound hört sich auch hier wieder exzellent an. Um in den vollen Genuss zu kommen, sollte man allerdings ein Fable für Keyboard Einlagen haben, sonst brennen die Ohren. Jetzt habe ich doch vorher gesagt, ich mag „Stratovarius“ nicht wegen dem „Keyboard Overkill“, dass ich „Kotipelto“ mehr mag und dann kommt eine Aussage von wegen man müsse auf Keyboards stehen? Wie passt denn das zusammen? Nun, im Gegensatz zu „Strato“ runden die Keys hier den Sound ab und vollbringen einen Monster Sound. Ich hoffe ihr versteht was ich damit meine. Natürlich gibt es auch Ausnahmen die enorm an „Strato“ erinnern, wie zum Beispiel der schnelle Opener „Once Upon a Time“. Doch mehrheitlich geht es hier rockig flockig zur Sache, wie bei „Sleep Well“ oder dem coolen Titeltrack „Serenity“. Stimmlich überzeugt der Meister auf allen Strecken und liefert ein Vocals Inferno, dies behagt natürlich nur sofern man mit „Timo’s“ Stimme etwas anfangen kann. So für zwischendurch ist die Scheibe wirklich nicht zu verachten, die Melodien sind solid und Catchy wie dies zu erwarten war. „Serenity“ ist natürlich ein Must Have für alle „Varius“ Fans, aber auch für Leute die auf Melodic Rock stehen. Es gibt in diesem Bereich sicher bessere Platten, aber mir gefällt „Serenity“ wirklich gut und die Zielgruppe wird sicherlich begeistert sein.

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