Koritni - Game of Fools
7.5 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
2009
Label
Bad Reputation
Besetzung
Gesang: Lex Koritni
Gitarre: Eddy Santacreu
Gitarre : Luke Cuerden
Bass: Matt Hunter
Schlagzeug: Chris Brown
Gitarre: Eddy Santacreu
Gitarre : Luke Cuerden
Bass: Matt Hunter
Schlagzeug: Chris Brown
Tracklist
1. 155
2. Stab In The Back
3. Roll The Dice
4. V8 Fantasy
5. You Vs Me
6. By My Side
7. Deranged
8. Nobody’s Home
9. Game of Fools
10. Keep Me Breathing
11. Tornado Dreaming
12. Tornado Dreaming II
13. The Devil’s Daughter
2. Stab In The Back
3. Roll The Dice
4. V8 Fantasy
5. You Vs Me
6. By My Side
7. Deranged
8. Nobody’s Home
9. Game of Fools
10. Keep Me Breathing
11. Tornado Dreaming
12. Tornado Dreaming II
13. The Devil’s Daughter
Datum: 21.05.2009 - Autor Frank
Der klassische Hard Rock scheint wieder zu neuer Blüte zu kommen. Auf der einen Seite freut mich sowas natürlich, weil ich diese Musik einfach mag. Wenn mir das Gefühl übermittelt wird, dass es hier ehrlich zur Sache geht brauche ich keine innovativen Ideen oder modernen Schnickschnack. Der Funke muss überspringen. Das ist heute nicht immer so. Ehrlich gesagt fängt es so langsam an, dass mal wieder einige Bands auf den Zug aufspringen die meinen, mal eben ein paar simple Riffs eingekloppt und schon ist der Weg zum Rockstar geebnet. Zum zweiten gibt es unter den neuen Bands zu viele, die einfach nur nach einem Original klingen sei es AC DC, Led Zep, Van Halen etc.
Die Ausgangsposition ist also kritisch und trotzdem wissen die Australier Koritni mit „Game of Fools“ zu überzeugen. Anders als einige hochgehandelte Bands, klingen sie nicht wie die Original AC DC die in den Jungbrunnen gefallen sind, sondern buddeln sich ihren eigenen Weg ohne dabei den Rock ´n´ Roll neu zu erfinden.
Zunächst musste ich mal im großen Buch des Heavy Metal nachschauen, wer denn um alles in der Welt diese Koritni ist. Hab ich da irgendeinen begnadeten Sänger, Gitarristen oder was auch immer übersehen? Nö, Lex Koritni ist Frontman der Band und hat ihnen so seinen Stempel aufgedrückt, ansonsten tauchte Frontman noch nicht in Erscheinung.
Wenn ich ehrlich bin, hätte mich der Bandname zunächst vom Kauf der Scheibe abgehalten. (Und ich gebe es zu Koritni war die letzte Promo dieser Lieferung, die ich meinem CD Player auf den Speiseplan setzte. Das obwohl das Cover mit seiner Mischung aus Kitsch und Rock`n`Roll Klischee förmlich zum Einlegen einlud). Wahrscheinlich ist das einer der Gründe, warum das Debüt in Deutschland völlig unterging.
Zurück zu „Game of Fools“ Grundlage sind einfache an AC DC erinnernde Riffs die mit einem kleinen Bluestouch versehen werden und dann dank der Röhre vom schon erwähnten Lex Koritni in eine andere Richtung gelenkt werden.
Grade für meinen Geschmack erweist es sich als Vorteil, da ich auf Brian Johnsons Gesang nicht wirklich gut klarkomme. Koritnis Gesang hat mehr diesen dreckigen Straßenstaub Touch, den man u.a. bei den rockigen Thunderheadscheiben von Ted Bullet kennt.
Ansonsten ist die Scheibe wie aus einem Guss. Spielfreude und gute Laune werden direkt zum Hörer transportiert! Was will man mehr?
Klar, die Hit Single, den Gassenhauer, eben die Songs die man immer im Ohr hat und die einen dazu bewegen „Game of Fools“ auch in 2; 5 oder 10 Jahren nochmal aufzulegen. Das wird aber wahrscheinlich nur dann passieren, wenn Koritni den Durchbruch schaffen und da befürchte ich, dass sie sich mit ihrem Bandnamen im Wege stehen …
Wer kauft schon eine Scheibe von einer Band namens Koritni , selbst wenn pokernde Skelette in einer verräucherten Kaschemme dem „legga“ Jimmy oder Johnny zusprechen!
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