Konkhra - Nothing is Sacred
6.0 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
2009
Label
Chopshop Records
Besetzung
Gesang, Gitarre: Anders Lundemark
Gitarre: Michael Skovbakke
Bass: Lars Schmidt
Schlagzeug:Mats Lauridsen
Gitarre: Michael Skovbakke
Bass: Lars Schmidt
Schlagzeug:Mats Lauridsen
Tracklist
1. Intro: Prelude To Perversion
2. Hail To the King
3. Religion is a Whore
4. Breathe the Fear
5. Killswitch
6. Nothing is Sacred
7. The Legacy of Truth
8. Sufficient to sicken
9. The Race
10. I defy
11. The Promise of Antagonism
2. Hail To the King
3. Religion is a Whore
4. Breathe the Fear
5. Killswitch
6. Nothing is Sacred
7. The Legacy of Truth
8. Sufficient to sicken
9. The Race
10. I defy
11. The Promise of Antagonism
Datum: 21.03.2009 - Autor Jörg
Die größten Eiern legt man sich hin und wieder mal selber und das ist dann auch gut so, denn so kann man die Suppe selber auslöffeln. Bei mir ist das im Falle von Konkhra geschehen. Als ich die Mail mit der Ankündigung des neuen Albums der Dänen erhalten habe, war ich sofort gallig. Da war doch damals was??? Ja, aber was? Ich habe mich da wohl richtig schwer vertan, denn mir schwebte irgendwas von groovigen Thrash (Hüpfthrash) vor, aber Konkhra sind Death-Metal Pur. Da steht er nun in seinem kurzem Hemd und guter Rat ist teuer.
Da ich mir es selber eingebrockt habe ackere ich mich durch „Nothing is Sacred“, auch wenn mir Death-Metal ungefähr so gut schmeckt wie kalter Kaffee, nämlich gar nicht. Dennoch ist man mittlerweile Profi und kann sich mit den Fakten beschäftigen, denn Konkhra sind nun mittlerweile im zwanzigsten Jahre ihres Bestehens und machen nun Jubiläum. Denn als Bonus bekommt ihr noch eine leckere CD aus den Anfangsjahren dazu, diese läuft unter dem Banner „Malgrowth the Vicious Circle“ und ackert tief in der Vergangenheit der Dänen und wirklich nur für Fans interessant.
Habe ich mich erst mal vom Schock erholt und mich ein paar Mal durch „Nothing is Scared“ gehört komme ich zu dem Schluss, das ich in Sachen Death-Metal schon weitaus schlimmeres und übleres gehört habe. Ich werde jetzt hier keinen Spruch der Sorte: Eigentlich mag ich keinen Death-Metal, aber im Falle von..-ablassen, das ist nicht mein Ding. Aber ich habe mit den Jahren gelernt meine persönlichen Geschmack hinten anzustellen und mir ein Album mehrmals vorurteilsfrei anzuhören.
Aufgelockert durch einige Zwischenintros können Konkhra auf jeden Fall mit ihren schweren Riffs punkten, welche nicht zu Schwedisch klingen, aber dennoch eine gewisse Nähe zu Bands wie Dismember zulassen. Allerdings haben Konkhra selten zündende Melodien eingebaut und setzen so auf die pure Macht des Riffings. Für die Poppeler-Banger sicher ein Feines Fressi-Fressi, mir auf Dauer echt zu stumpf.
Ich komme nicht Drumherum festzustellen das „Nothing is Sacred“ gegen Ende hin doch ganz schön abfällt, oder hat man sich einfach nur an den monotonen Riffs satt gehört? Der Gesang ist nicht die gesamte Zeit über Gegrunze, sondern wird auch zwischendurch mal mit einigen tiefen Growlen oder Gebrülle abgewechselt.
Da ich durch einige Recherche rausgekriegt habe, das Konkhra doch eher zum Mittelfeld des Genres gehören und ihr bestes Album schon gut 11 Jahre zurückliegen soll, würde ich diesem Brecher hier nur eingeschworenen Death-Metal-Fans ans Herz legen. Ich selber lege lieber `ne bollerige, Prollo-Hardcore-Scheibe auf wenn ich Gewalttätige Mucke haben will.





