Kongo Skulls - Asshole

8.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2006

Label
Abandon Records

Besetzung
Gesang/Gitarre: Offel
Bass: Sven
Schlagzeug: Jan

Tracklist
1.I´m a Man
2.Asshole
3.Roll with the Devil
4.Next Train
5.Not the killing kind
6.Elevatorman
7.Car
8.For your Love
9.My Dog
10.Don´t know
11.Baby Girl
12.I´m Alive
13.Blind

Datum: 09.11.2006 - Autor Jörg
Verdammt Hamburg rockt und zwar wie Hölle. War die Hansestadt eher für Power-Metal a la Running Wild, Helloween bekannt, eben Bands die ihre Blütezeit lange hinter sich haben. Rock´n Roll-Technisch kommt mir nur noch Skeletor (die gibt es ja leider nicht mehr) in den Sinn, welche die Fahne da oben hoch gehalten haben. Jetzt klopfen die Kongo Skulls an die Tür und bringen ihre Instrumente mit. Ein Hammer-Album ist „Asshole“ geworden. Die Ähnlichkeit mit Skeletor kommt nicht unbedingt von ungefähr, ich würde sogar sagen das Sänger Offel Matt Skeletor war. Aber meine Hand würde ich jetzt auch nicht dafür ins Feuer legen. Ist auch egal Kongo Skulls rocken derbe und wütend durch die Genres Rock´n roll, Punkrock und auch ein wenig OI.

Mir taugt die CD hervorragend, denn solche frische Kellen wie „Asshole“, „Roll with the Devil“ oder „My Dog“ sind genau das was ich hören will.

Kongo Skulls sind eine dieser Schweine-Rock-Combos welche man sieht und sich denkt: WOW, was is hier los? Immer schön geradeaus und ohne Schnörkel. Ein wenig Texas-Blues a la ZZ-Top mixen die Hamburger auch unter ihre Mucke und das macht das Album ein wenig abwechslungsreicher.

Griffig und dreckig das die Schwarte kracht, das sind die Attribute für „Asshole“. Das Trio schert sich einen Dreck um irgendwelche Trends und irgendwelche Moden. Was vor 25 Jahren schon geil klang und Motörhead, Ted Nugent, Iggy Pop und für die Sex Pistols recht war, kann für die Kongo Skulls nur billig sein. Super, Leute lasst euch bitte nicht von eurem Weg abbringen und geht weiter so raubeinig vor.

Simple und effektiv, direkt aufs Maul. Beim Kongo Skulls-Konzert fängt man sich sicher mal ein blaues Auge ein, wenn der Pogo zu arg wird. Aber das gehört dazu. Mit seinem Bier in der Hand, gräbt man auch die Rockertussi an, welche im Lederdress neben einem Steht. Diese Musik hier löst in einem das Gefühl aus unbesiegbar zu sein.

„Next Train“ kommt mit jaulender Mundharmonika daher und bietet einen Höhepunkt auf dem Album. Ich finde es sehr cool, dass die Kongo Skulls den einzigen richtig ruhigen Song ganz am Ende der CD gepackt haben.

Fazit: „Asshole“ rockt wie ein paar amtliche Silikon-Titten. Überlegt nicht lange greift euch die CD ab und dreht auf. Killer-Riffs und ein ausdrucksstarker Sänger, dazu Hooklines und Party-Attitüde.



Werbung




last.fm Player


TOP-NEWS
Interview: Soulfly


RANDOM REVIEWS