Kneipenterroristen - Die Ersten Werden Die Letzten Sein

5.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2008

Label
Rude Records

Besetzung
Gesang: Jörn
Bass: Goofy
Gitarre: Martin
Schlagzeug: Karsten

Tracklist
1. Unsere Welt
2. Des Wahnsinns Fette Beute
3. Geld verdirbt Die Welt
4. Hopfen und Malz
5. Religion
6. Der Zeitpunkt Meines Todes
7. Schuld Haben Immer Nur Die Anderen
8. Heute Nacht Wird Durchgemacht
9. Nichts Zu Bereuen
10. Der Letzte Schritt
11. Die Ersten Werden Die Letzten Sein
12. Mein Letztes Bier

Datum: 08.11.2008 - Autor Frank
VÖ: 14.11.2008

Ich glaub, die Hamburger Kneipenterroristen wollen einen neuen Rekord aufstellen, kaum hab ich die Mini CD zur EM verarbeitet kommt der nächste Langweiler ähm Longplayer.

Im Prinzip bleibt alles beim Alten. Kneipenterroristen waren, sind und bleiben eine Onkelz Kopie nur dass sie nicht an die Originale reichen (und das sage ich als jemand der keine Onkelz Scheibe im Schrank stehen hat).

Ich kann leider bei der Truppe keine Weiterentwicklung feststellen. Jeder der Songs könnte eine Rohfassung der Frankfurter Originale sein. Die Melodien sind schon tausendmal gehört und die Texte behandeln keine anderen Themen und werden auf die gleiche plumpe, wenn man es freundlich ausdrücken möchte gradlinige Weise zu Gehör gebracht.

Neben der typischen Selbstbeweihräucherung der Machart „ Schaut wie toll wir sind“ oder „Ihr könnt uns viel erzählen, wir machen sowieso das was wir wollen.“ gibt es wieder den Song gegen „die Typen die die Kohle haben“ , es wird mal wieder gegen Religion gewettert (ohne das dabei ein Neuer Gesichtspunkt zum Vorschein kommen würde). Wenn man die beiden Texte „Religion“ der Onkelz und der Terroristen nebeneinander stell, wird man kaum einen Unterschied sehen.

Ich vermisse bei den ganzen Texten mal ein Augenzwinkern, ein wenig Ironie. Na es muss wohl auch mal ohne „Humor“ gehen . Mag aber auch sein, dass ich mit dieser Art Humor nichts anfangen kann.

Meiner Ansicht nach bleiben die Kneipenterroristen einzig und allein etwas für die Onkelz Fans, die der Band immer noch hinterher trauern oder denen, die sich (soundtechnisch nicht aussagetechnisch) die Anfangstage zurückwünschen der Frankfurter zurück wünschen.



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