Kix - Cool Kids
3.0 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
1983
Label
Atlantic
Besetzung
Steve Whiteman - vocals and saxophone
Brian Forsythe - guitar
Brad Divens - guitar
Donnie Purnell - bass
Jimmy Chalfant - drums
Brian Forsythe - guitar
Brad Divens - guitar
Donnie Purnell - bass
Jimmy Chalfant - drums
Tracklist
01. Burning Love
02. Cool Kids
03. Love Pollution
04. Body Talk
05. Loco-Emotion
06. Mighty Mouth
07. Nice On Ice
08. Get Your Monkeys Out
09. For Shame
10. Restless Blood
02. Cool Kids
03. Love Pollution
04. Body Talk
05. Loco-Emotion
06. Mighty Mouth
07. Nice On Ice
08. Get Your Monkeys Out
09. For Shame
10. Restless Blood
Datum: 09.04.2007 - Autor Jörg
Ein wenig schwang bei Kix ja immer der Funfaktor mit, doch was hier auf „Cool Kids“ verbrochen wird, ist einfach nur übler Pop-Metal/Rock wie er nur in den 80gern fabriziert wurde. Da wurde eine Rock-Band in die Pop-Ecke gedrängt und macht kaum einen härteren Sound als wie Duran Duran oder andere Popper aus der Zeit. „Restless Blood“ am Ende des Albums ist einer der wenigen Songs die wirklich gut rocken und Spaß machen. „Love Pollution“ hat auch noch stellenweise etwas von einem Rocksong, doch das war es auch fast schon.
„Cool Kids“ ist wirklich nur ein Fall für echte Kix-Die-Hard-Fans und Alles-Käufer aus dem Genre. Das Album erinnert mich fatal an April Wines „Walking through the fire“, das ja ähnlich glatt, zahnlos und einfach nur schlecht klingt. Wenn Kix jetzt den Anspruch einer AOR-Band hätten, dann wäre es ja alles halb so wild, doch dieses Bubblegum-Pop-Album ist einfach den Rohstoff nicht wert.
Den Amis schien es seinerzeit ja wohl gefallen zu haben, denn die kauften immerhin „Cool Kids“ bis auf Platz 117 der Billboard-Charts. Aber so was Erbärmliches wie „Body Talk“ kann doch echt nicht der Ernst der Band gewesen sein? Das müssen sich doch die Manager des Altlantic-Labels ausgedacht haben. New-Wave-Sound vom übelsten. Ich habe ja nichts gegen Poppige Songs, doch was Kix hier teilweise verbrechen, dafür sollte man ihnen noch heute rückwirkend einen Scheitel ziehen. „Loco-Emotion“ schlägt dem Fass endgültig den Boden aus, wer sich über „Turbo“ von Judas Priest aufregt, der soll sich das hier mal anhören.
Einer der Songs hier nennt sich „Get your monkeys out“ und das kann auch gut das Motto vom „Cool Kids“-Album sein. Ich warte schon jetzt gespannt auf die Meldungen, dass ich hier einen echten wahren Killer-Klassiker nicht erkannt habe.
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