Erscheinungsjahr
2005
Label
Spinefarm Records
Besetzung
Vocals: IIja Jalkanen
Guitar: Mikko Illmarinen
Bass: Teemu Tuominen
Drums: Markuu Näreneva
Keyboards: Atte Tanskanen
Tracklist
1. The Spirit of Ukko
2. On the Winds of Death we Ride
3. No more Sleep for me
4. Warrior Soul
5. Until we reach the Shore
6. Across the Snows
7. Thorns of a Black Rose
8. and the North Star cried
Datum: 10.06.2005 - Autor Vince
Erneut präsentiere ich euch eine finnische Band die ohne Zweifel eine ganz grosse Nummer werden könnte. „The Spirit of Ukko“ nennt sich das Debut Album von „Kiuas“ und die Scheibe entfacht bei mir ein unglaubliches Feuerwerk. Ihr Stil ist nicht ganz einfach zu erklären, erst mal bieten die Jungs zwar ein Melodic Power Metal Soundgewand, die Drums hören sich phasenweise aber wie bei einer Black Metal Band an. Man könnte auch sagen „Kiuas“ sind die Melodische Antwort auf „Children of Bodom“. Die Drums brettern mit einer unglaublichen Aggression und auch die Gitarren sind brutal schnell und hart. Das hindert die Finnen aber nicht daran mit grossartigen Melodien aufzufahren, der Titeltrack steht für alles was die Band interessant macht. „The Spirit of Ukko“ ist ein wahnsinnig kräftiger Song mit enormer Härte und melodiösen Finessen. Mit solchen Liedern kann man einfach nur als Sieger vom Platz geben „On the Winds of Death we Ride“ zum Beispiel, überzeugt mit einem genialen Refrain, der Sound ist aber so hart das er sogar bei Death Metal Fans auf Interesse stossen könnte. Der finnische Metal ist einfach unglaublich stark, es scheint so als würde jeder zweite Jugendliche in einer Metal Band spielen in Finnland, anders kann ich mir die hohe Anzahl an Suomi Band gar nicht erklären. Sänger „IIja Jalkanen“ verfügt über eine charismatische Stimme, der sing nicht in den höchsten Tönen wie viele seiner Kollegen, aber das wäre bei „Kiuas“ auch falsch am Platz. „The Spirit of Ukko“ wurde magistral produziert, aber kann ich es nicht sagen, hier passt einfach alles perfekt. Auch die musikalischen Leistungen sind auf dem höchsten Niveau, ich glaube ich gehe nicht zu weit wenn ich diese Scheibe zu den 3 Melodic Power Metal Alben des Jahres zähle. Mit „Warrior Soul“ bieten uns „Kiuas“ einen Catchy Song der phasenweise mit Grunz Vocals unterstützt wird. Spinefarm Records haben ein goldenes Händchen bewiesen, nun muss man die Band nur noch gut vermarkten, bei diesem Talent sollte der Name „Kiuas“ bald in aller Munde sein. Auf „The Spirit of Ukko“ trifft jeder Song ins schwarze, das einzige was mir nicht gefällt, ist die Tatsache das auf dem Debut nur acht Songs sind, ansonsten ist hier alles erste Sahne und die Jungs haben mich aus der Fassung gebracht. Das Cover Artwork finde ich übrigens auch sehr gelungen, der herrschende Elch sieht wirklich grandios aus. Merkt euch den Namen „Kiuas“, kauft euch diese Scheibe, von „The Spirit of Ukko“ wird bestimmt niemand enttäuscht sein.