Kissin' Dynamite - Steel of Swabia

8.5 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2008

Label
EMI

Besetzung
Vocals: Hannes
Guitars: Ande
Guitars: Jim
Bass: Steffen
Drums: Andi

Tracklist
1. Let’s get Freaky
2. Out in the Rain
3. Steel of Swabia
4. Against the World
5. My Religion
6. Only the Good die Young
7. Zombie
8. Welcome to the Jungle
9. Heartattack
10. Lie for Me
11. Ready Steady Thunder
12. I Hate Hip Hop

Datum: 20.07.2008 - Autor Vince
“Kissin’ Dynamite” stehen nicht umsonst bei beim Label Giganten „EMI Music“ unter Vertrag, die Jungs sind gerade Mal zwischen 15 und 17 Jahre alt und knallen uns ein feuriges Hard Rock Album um die Ohren welches von Frische nur so strotzt. „Steel of Swabia“ nennt sich das Debut Album der Deutschen und man hört eigentlich nur an Sänger „Hannes“ das man es hier mit etwas Jungen Leuten zu tun hat, ansonsten gibt es hier nämlich fette 80er Mucke mit einem Arschtritt. Es verwundert mich schon einwenig das „Kissin’ Dynamite“ in diesem Alter schon so verdammt gut sind und ihre Instrumente In Extremo beherrschen und Solos am Laufmeter abfackeln wie der gute alte „Steve Vai“. Mit dem coolen Sleaze Rocker „Let’s get Freaky“ sorgen „Hannes“ und Co. schon mal für gute Stimmung, die Lyrics sind zwar etwas crazy aber der Song rockt wie Sau. Mit „Out of Rain“ gibt es dann einen schönen Ohrwurm im Midtempo, gefolgt vom Titeltrack der mich einwenig an „Helloween“ erinnert. Weiter geht es mit einer fabelhaften Epic Ballade in Form von „Against the World“, der Sänger klingt bei den hohen Tönen einwenig nach „Kai Hansen“ von „Gamma Ray“ halt einfach in jung. Ne Leute, ich bin wirklich sehr überrascht was „Kissin’ Dynamite“ hier zu bieten haben, klar sind sie jung aber sie sind keine Peinos wie die Deppen von „Tokio Hotel“ sie machen Mucke die sie lieben und ich zolle meinen Respekt, das ist übrigens jetzt das letzte Mal dass ich das Alter in dieser Rezension erwähne.

„My Religion“ ist ein echter Hard Rock Stampfer ala „Long Live Rock n’ Roll“ von „Rainbow“, klasse Titel der zum mitgrölen animiert! Mit „Welcome to the Jungle“ gibt es übrigens kein „Guns n’ Roses“ Cover, dennoch ein cooler Song mit einer feinen Hookline, genau wie „HeartAttack“. Das Highlite von „Steel of Swabia“ ist in meinen Augen die wunderbare 80er Ballade „Lie for me“ ein phantastischer Ohrwurm der unter die Haut geht und wirklich sehr sleazy klingt, „Axl Rose“ lässt grüssen. Wer immer noch nicht genug Anspiel Tipps hat der sollte sich „Ready Steady Thunder“ anhören oder den Abschluss Track „I hate Hip Hop“ welches mit einem kultigen Text bestückt ist ala „I give a Fuck, I’m the Hip Hop Hater, I need Rock, rock“.

Nun, mit „Steel of Swabia“ haben die Jungs wirklich ein grossartiges Debut im Kasten und ich kann nicht anders, die Scheibe ist ein ultimativer Kauftipp für Hard Rock Liebhaber Weltweit. Catchy, Sleazy, Heavy und mit einem unglaublichen Willen zu rocken, that’s „Kissin’ Dynamite“!!





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