Kiss - Gene Simmons-Solo
7.0 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
1978
Label
Casblanca Rec.
Besetzung
Gesang/Gitarre: Gene Simmons
Gitarre: Elliot Randall, Steve Lacey
Bass: Neil Jason
Piano: Eric Troyer
Schlagzeug: Sean Delaney,Allen Schwartzberg
Strings&Orchestration: Various Members of the New York and Loas Angeles Philharmonic Orchestras
Various Guest: Donna Summer, Joe Perry, Cher, Bob Seger,Helen Reddy
Gitarre: Elliot Randall, Steve Lacey
Bass: Neil Jason
Piano: Eric Troyer
Schlagzeug: Sean Delaney,Allen Schwartzberg
Strings&Orchestration: Various Members of the New York and Loas Angeles Philharmonic Orchestras
Various Guest: Donna Summer, Joe Perry, Cher, Bob Seger,Helen Reddy
Tracklist
1.Radioactive
2.Burning up with Fever
3.See you tonite
4.Tunnel of Love
5.True Confessions
6.Living in Sin
7.always near you/Nowehre to hide
8.Man of 1000 Faces
9.Mr Make Believe
10.See you in your Dreams
11.When you wish upon a star
2.Burning up with Fever
3.See you tonite
4.Tunnel of Love
5.True Confessions
6.Living in Sin
7.always near you/Nowehre to hide
8.Man of 1000 Faces
9.Mr Make Believe
10.See you in your Dreams
11.When you wish upon a star
Datum: 11.08.2005 - Autor Jörg
Wie aber klingen diese Solo-Scheiben? Sehr unterschiedlich und teilweise sehr ungewöhnlich.
Ich finde das Gene Simmons den größten Überraschungseffekt auf seinem Solo-Album hatte, erwartete man von ihm doch eher eine Heavy-Scheibe so experimentierte der Kiss-Demon mit vielen Gaststars und unterschiedlichen Musikstilen. Fängt die Scheibe noch recht düster und gewohnt rockig mit „Radioactive“ an, so lässt Simmons schon bei „Burning up with Fever“ die Katze aus dem Sack, der Song an sich ist nicht die Überraschung, sondern das er Donna Summer für die Background-, bzw. die 2te Stimme einsetzte. War schon ein Schlag ins Gesicht für die Heavy-Rocks-Fans von damals. Auch ein Bob Seger war für die Hardrock-Fans nicht der beste Gast, doch seine Gitarre ist bei den Heavy-Rock-Songs „Radioactive“ und „Living in Sin“ zu hören. Den eben erwähnten „Living in Sin“-Song sollten wir noch mehr Aufmerksamkeit widmen, einerseits ist es eines der besten und coolsten Songs auf diesem Album, so ist der Gastauftritt von Cher als Telefon-Groupie von Interesse. Es wurden Gene und Cher ja eine Affäre nachgesagt, welche aber bis heute nicht wirklich bestätig wurde. Der Text ist übrigens Gene Simmons pure. Toll finde ich den Akkustik-Song „See you tonite“, die ähnlich angelegten „Always near you/Nowhere to hide“ und das klassische „Man of 1000 Faces“, das Lied ist Gene auf den Leib geschrieben. Der Song „See you in your dreams“ ist der gleiche, den Kiss 1976 auf „Rock´n Roll over“ veröffentlichte, nur in einer gänzlich umarrangierten Version. Auffällig viele ruhige und Orchestrierte Lieder findet man auf dem Solo-Rundling vom Kiss-Demon, oder hättet ihr eine Fassung von „When you wish upon a Star“ erwartet? Soweit ich weiß ist der Song aus irgendeinem Schmalzer von Walt Disney. Sehr cool und weiterer Höhepunkt ist der groovige Rocker „Tunnel of Love“ mit Damen-Chor beim Refrain und Mörder-Gitarren-Solo von Aerosmith-Klampfer Joe Perry.
Zu sagen, welches die Beste oder schlechteste Solo-Scheibe der Kiss-Mitglieder ist, vermag ich nicht. Weil jede auf ihre eigene Weise gut bzw. außergewöhnlich ist. Sicher ist das Gene Simmons-Solo-Album das vielfältigste und überraschenste. Wer sich nicht sicher ist was er von den Solo-Scheiben halten soll, der halte sich an die Platte „Best-of Solo-Albums“, hier gibt es von jeder Scheibe etwas und alle 4 Coverartworks auf einmal.





