Kiss - Animalize

8.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
1984

Label
Phonogram

Besetzung
Vocals & Guitars: Paul Stanley
Vocals & Bass: Gene Simmons
Guitars: Mark St.John
Drums: Eric Carr

Tracklist
1. I’ve had Enough (Into the Fire)
2. Heaven on Fire
3. Burn Bitch Burn
4. Get all you can take
5. Lonely is the Hunter
6. Under the Gun
7. Thrills in the Night
8. While the City Sleeps
9. Murder in High Heels

Datum: 27.12.2007 - Autor Vince
Ich gehöre ja zu den Leuten welche die ungeschminkten “Kiss” Album bevorzugen. Klar gefallen mir auch die alten Sachen aber so richtig sleazy waren „Kiss“ eben in den 80er und zwar ohne s/w Make Up! Angetan bin ich vor allem von „Lick it up“, „Asylum“ und das Teil hier nennt sich „Animalize“. Ich bin bereits mehrfach darauf aufmerksam gemacht worden, dass die Rezi dieses Albums fehlt und so erfülle ich hier mal einen kleinen Wunsch. Nachdem „Vinnie Vincent“ die Band verlassen hat, steht mit „Mark St.John“ ein neuer Gitarrist im Line Up von „Kiss“. Die Band hatte in den 80er einige Wechsel zu beklagen und es verwundert nicht dass nicht „St.John“ sondern ein gewisser „Bruce Kulick“ die Tour mit „Kiss“ bestritt. „Mark“ konnte übrigens aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr weitermachen, nicht das ihr hier noch falsches denkt. Auf „Animalize“ gibt es einen einzigen Hit und das ist das grandiose „Heaven’s on Fire“ welches eine echte Sleaze Rock Hymne darstellt. Die Scheibe ist bei vielen „Kiss“ Fans nicht sehr beliebt, kann ich irgendwie auch nachvollziehen aber eigentlich stellt „Animalize“ die logische Nachfolge von „Lick it Up“ dar, rein musikalisch gesehen. Hier gibt es viele Perlen die einfach gut ins Ohr gehen, „I’ve had Enough (Into the Fire) zum Beispiel oder das coole „Burn Bitch Burn“. Mit „Lonely is the Hunter“ gibt es leider auch einen der langweiligsten „Kiss“ Songs ever, ich habe nur selten so einen nervigen Refrain gehört aus der Feder von „Gene Simmons“. Mit „Under the Gun“ gibt es dann einen schnellen Track der wirklich gut abgeht. Mein persönliches Highlite neben „Heaven’s on Fire“ ist aber ganz klar das geniale „Thrills in the Night“ geschrieben von „Jean Beauvoir“ und „Paul Stanley“. Der Chorus ist wirklich göttlich und „Paul“ singt hier wirklich sehr geil. Die Produktion von „Animalize“ ist eher im laschen Sektor einzuordnen, so richtig druckvoll kommt die Musik nicht rüber, aber man schrieb schliesslich auch erst das Jahr 1984. Ich persönlich mag jetzt „Asylum“ um einiges besser als die Scheibe hier, aber teilweise rockt hier auch die Hütte, man nehme zum Beispiel den Song „While the City Sleeps“ gesungen von „Gene“. Nun, die Geschmäcker sind verschieden und so werden wohl einige „Animalize“ lieben und die anderen werden es als Schrott bezeichnen. Ich bin durchaus zufrieden damit aber die paar Füller wie etwa „Murder in High Heels“ schlagen mir etwas auf den Magen. „Lick it up“ und „Asylum“ werden sicherlich ewig meine Faves bleiben und so denke ich hat jeder ein paar Lieblings Alben von „Kiss“.

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