Kiss - Alive
10.0 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
1975
Label
Casablanca
Besetzung
Gesang, Gitarre: Paul Stanley
Gesang, Bass: Gene Simmons
Gitarre: Ace Frehley
Schlagzeug, Gesang: Peter Criss
Gesang, Bass: Gene Simmons
Gitarre: Ace Frehley
Schlagzeug, Gesang: Peter Criss
Tracklist
CD1:
1.Deuce
2.Strutter
3.Got to choose
4.Hotter than Hell
5.Firehouse
6.Nothin´to lose
7.C´mon and love me
8.Parasite
9.She
CD2:
1.Watchin´You
2.100000 Years
3.Black Diamond
4.Rock Bottom
5.Cold Gin
6.Rock´n Roll all Nite
7.Let me Go, Rock´n Roll
1.Deuce
2.Strutter
3.Got to choose
4.Hotter than Hell
5.Firehouse
6.Nothin´to lose
7.C´mon and love me
8.Parasite
9.She
CD2:
1.Watchin´You
2.100000 Years
3.Black Diamond
4.Rock Bottom
5.Cold Gin
6.Rock´n Roll all Nite
7.Let me Go, Rock´n Roll
Datum: 13.01.2006 - Autor Jörg
Auf dem Album wurde die Energie und Wildheit, welche die Band bisher nur auf der Bühne versprühte, in sensationeller Weise eingefangen und man spürt schon nach den ersten beiden Songs dass man hier eine geile Live-Scheibe erstanden hatte. Schließt doch einfach mal die Augen, wenn das Eröffnungsriff von „Got to Choose“ ertönt, das sieht man doch sofort Paul. Peter, Ace und Gene in voller Montur über die Bühne rocken.
Bei der Songauswahl konnte die Band ja nicht viel falsch machen und gaben den Fans ihre Dosis „Hotter than Hell“, „Watchin you“, „Cold Gin“ (mit kultiger Ansage) und „C´mon and love me“. Alles was auf den 3 Alben „Kiss“, Hotter than Hell“ und „Dressed to Kill“ gut abging kam auch hier in einer noch raueren Fassung zu Ehren.
Man kann die Atmosphäre die in der Halle herrschte, nahezu spüren und man vermag die Feuersäulen und den Rauch bei „Firehouse“ fast auf der Zunge schmecken. Diese Band brachte die Fans zum durchdrehen auf ihren Konzerten und schaffte es mit „Alive“ ihren Kritikern das Lästermaul zu stopfen. Sicher kann man sich mokieren, das Peters Drumsolo in „100000 Years“ einfach nur zu sehr in die Länge gezogen wurde und doch irgendwie langweilig ist. Auch ist das Gitarrensolo von Ace Frehley im Schlepptau von „She“ nicht das was die Technikfraktion als brillant loben würde, doch wenn stört das hier?
Jeder Kiss-Fan kennt sich die Gänsehaut welche einem ereilt wenn sich die Stimme von Peter Criss bei „Black Diamond“ fast überschlägt oder wenn Gene Simmons am Ende von „Watchin´You“ herauswürgt. Das ist es einfach!!
Der Blick auf das Cover reichte und man wusste was Sache war, Rock´n Roll Entertainment vom Feinsten und das braucht nicht technisch anspruchsvoll zu sein. Das waren Kiss ja auch nie wirklich. Es zählte einfach nur der Spaß am Rock´n Roll und der wird hier mit einer echten Adrenalin-Spritze injiziert.
Ich als alter Kiss-Maniac kann eh nicht nachvollziehen wie man sich den Kiss der 70ger Jahre entziehen kann, aber das muss jeder für sich ausmachen. Meine extreme Fan-Phase habe ich ja schon vor etlichen Jahren zu den Akten gelegt. Doch noch heute erinnert mich ein „Rock Bottom“ in der Live-Version, das auch damals die vierte Vinylseite einläutete, das mir nur der Rock´n Roll so ein euphorisches Gefühl beim Musik hören vermitteln kann.
Ich finde „Alive“ gehört in jede Rock-Sammlung. Es ist eine der Scheiben, welche man mir mit in die Kiste werfen muss wenn es mich mal vom Schlitten haut.
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