Kinrick - Sense your Darkness

8.5 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2005

Label
Majestic Rock

Besetzung
Gesang: Stephen Fredrick
Gitarre: Corbin King
Bass: James Martin
Schlagzeug: Stian Krsitofferson

Tracklist
1.Call of Honor
2.Throughout all time
3.I fight alone
4.Dressed up as God
5.Through the Void
6.Stand up and fight
7.for your Evil
8.Make me a Man
9.Empire falls again
10.Sense your Darkness

Datum: 21.05.2005 - Autor Jörg
Als mich das Album von Kinrick ereichte, war bei mir erst einmal Ratlosigkeit angesagt. Weder Bandname, noch das Album-Cover ließen auf etwas Gutes schließen. Dann besteht die Gruppe noch aus einigen Leuten, bei deren früheren bzw. deren Hauptbands ich nicht in Begeisterung gerate. Da wären Drummer Stian Krsitoffersen (Firewind/Pagan´s Mind), von Firewind kommt auch Sänger Stephen Fredrick, dazu gesellen sich Bass-Mann James Martin (Zanister –die waren so langweilig) und noch Corbin King der mal bei einer Band mit Namen Vainglory spielte, habe ich noch nie gehört. Die Truppe lies für mich nichts Gutes erhoffen, dann fiel mein Blick auf das Infoblatt und der Produzent lies mich hoffen. Gitarrenmagier David T. Chastain hat das Debüt von Kinrick produziert und hat super Arbeit geleistet. Nicht nur der Produzent hat hier gut gearbeitet, vor allem die Band.

Denn Kinrick lassen es in bester US-Metal-Tradition krachen. Es kommen Erinnerungen an Helstar, Chastian oder Nevermore hoch und es ist auch starker Einfluss bei Bands wie Metal Church oder Jag Panzer herauszuhören. Die Songs klingen alle amtlich, hier findet der Freund der knackigen Gitarrenriffs und Powerchords seine Erleuchtung. Nichts mit süßlichen Keyboards, einfach nur Riff an Riff mit geilen Melodien gepaart. Also! Ihr Dudelfreaks da draußen, Kinrick zeigen euch wie es geht, auf der Gitarre kann man auch coole Melodien zocken. Zeiht euch mal „I fight Alone“ rein, das Riff und das geile Soli klingen fast so als hätten Iron Maiden wieder richtig Biss. Klasse was uns diese Band hier kredenzt.

Allein schon beim göttlichen Opener „Call of Honor“ wird die hohe Schule des US-Metals vielfach zitiert und frisch herausgepowert. Als Hörbeispiel lasst euren Laser mal bei flotten „Dressed up as God“ ein wenig antasten, ja da gibt es was Feines.

Sänger Stephen Fredrick überzeugt in allen Lagen und überzeugt mich mit seiner starken Stimme, egal ob nun bei Schreien oder bei etwas ruhigeren Passagen, er gibt immer alles.

Super genial ist der Song „Through the Void“, hier kommen mir sogar teilweise die Doom-Götter von Solitude Aeturnus in den Sinn, nicht das der Song ins Doom-Gerne geht, aber die Atmosphäre erinnert mich an die Texas-Doomer.

Was kann man sich doch irren, Kinrick haben mich nach ganz kurzer Zeit überzeugt und ihr Album „Sense your Darkness“ ist eine Überraschung, welche es in Sich hat. Eine der positivsten und geilsten Überraschungen auf dem Metal-Sektor der letzten Monate. Das Album ist ein Pflichtkauf für jeden der bei den bisher genannten Gruppen ein irres glänzen in den Augen bekommt.



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