Kings X - Live all over the Place



Erscheinungsjahr
2004

Label
Inside out/SPV

Besetzung
Gesang/Bass: Doug Pinnick
Gitarre/Gesang: Ty Tabor
Schlagzeug:/Gesang: Jerry Gaskill

Tracklist
Disc A
(electric)
1. Groove Machine 4.10
2. Dogman 4.19
3. Believe 6.40
4. Little Bit Of Soul 4.48
5. Complain 3.16
6. Over My Head (electric) 8.16
7. Manic Depression 5.38
8. Black Like Sunday 3.40
9. Finished 4.01
10. Screamer 4.30
11. Johnny 8.21

Disc B
(acoustic)
1. The Difference 3.51
2. (Thinking and wondering) What I'm Gonna Do 4.06
3. Mr. Evil 4.10
4. Mississippi Moon 3.44
5. Goldilox 5.02
6. Everybody Knows A Little Bit 4.15
7. A Box 4.06
(electric)
8. Talk To You 4.50
9. Visions 6.03
10. Cigarettes 8.28
11. Summerland 3.47
12. We Were Born To Be Loved 5.49
13. Moan Jam 11.18
(acoustic bonus track)
14. Over My Head 5.25


Datum: 19.10.2004 - Autor Jörg
Die Gruppe um Doug Pinnick, Ty Tabor und Jerry Gaskill war immer verdammt schwer einzuordnen und man konnte die Band einfach nicht kategorisieren. Als Groove-Rock werden sie im Info der neuen und ersten Live-CD beschrieben, das trifft es schon recht gut.

Früher wurden sie immer in die Progrock/Metal-Kiste gepackt, was Angesichts des vielschichtigen Sounds von Kings X auch gut passte. Die Kritiker überschlugen sich fast jedes Mal mit Lobeshymen wenn eine neue CD der Band herauskam, doch nur bei den ersten beiden Scheiben (Out of the silent Planet –1988, und „Gretchen goes to Nebraska“-1989) griffen die Fans herzhaft im Laden zu. Kings X haben seit je her Undergroundstatus inne gehabt.

Auf diesem Doppel-Album wird mit 25 Songs ein Fazit über die bisherige Bandkarriere gezogen. Alle Bandklassiker sind hier vorzufinden, ob nun „Dogman“, Over my Head“ „Goldilox“ oder „Cigarettes“, alles da. Man spielte tight und hat es sich erlaubt die Stücke so gut wie gar nicht zu überarbeiten, was dem Live-Feeling sehr zu gute kommt. Auf der 2ten CD gibt es dann mit 7 Songs im Akkustickgewand ein ganz besonderes Schmankerl für die Fans, da diese Stücke noch ein wenig intensiver klingen. Da die größten Einflüsse von Kings X Bands wie die Beatels, Led Zeppelin waren, atmen die Stücke live noch stärker den Geist der späten Sechziger und frühen Siebziger.

Auf der ersten CD zollt man Jimi Hendrix mit einer elektrisierenden Coverversion von „Manic Depression“ seinen Tribut. Mir war ja oft die Stimme von Frontman Doug Pinnick nicht so angenehm, doch hier legt er einen tollen Job hin. Bedenkt man das King X nur aus drei Leuten bestehen und was sie teilweise für eine dichte Soundwand erzeugen. Drei absolute Vollblutmusiker auf einer Bühne, mit ungeheuer viel Leidenschaft und Gefühl, das ist „Live all over the Place“.

Fans von Kings X und Liebhaber außergewöhnlicher Musik sollten sich den 1sten November Rot im Kalender anstreichen, den dann kommt „Live all over the Place“ endlich in die Läden.



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