Kingfisher Sky - Hallway of Dreams
6.5 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
2009
Label
Suburban/Soulfood Music
Besetzung
Gesang: Judith Rijnveld
Gitarre: Daan Janzing
Gitarre:Edo Van Der Kolk
Keyboard: George van Olffen
Bass: Eric Hoognedoorn
Schlagzeug: Ivar De Graaf
Gitarre: Daan Janzing
Gitarre:Edo Van Der Kolk
Keyboard: George van Olffen
Bass: Eric Hoognedoorn
Schlagzeug: Ivar De Graaf
Tracklist
1. The Craving
2. Halway of Dreams
3. Balance of Power
4. November
5. Big Fish
6. Through my Eyes
7. Seven Feet
8. Persephone
9. Her White Dress
10. Brody
11. Smepre Fedele
2. Halway of Dreams
3. Balance of Power
4. November
5. Big Fish
6. Through my Eyes
7. Seven Feet
8. Persephone
9. Her White Dress
10. Brody
11. Smepre Fedele
Datum: 21.04.2009 - Autor Jörg
Wenn der ehemalige Drummer von Within Temptation aus seiner Stammformation aussteigt, was Ivar De Graaf schon 2001 getan hatte, und dann eine neue Combo aus der Taufe zu heben. Dann braucht man kein Prophet sein wie es klingt wenn eine Sängerin mit von der Partie ist. Ja, atmosphärischer, schöner Gothicrock mit feinen Melodien und Gesangsspuren, das sind Kingfisher Sky. Die Holländer mit Dame sind aber weitaus weniger bombastisch als die Ex-Band ihres Gründers und fischen eher in seichten Gewässern.
Für mich von großen Vorteil ist, das Sängerin Judith Rijned weder am Opernhaus gelernt, noch Chanteuse oder sonst welche klassischen Vorzüge zu haben scheint. Zumindest wird hier mit solch einer Info nicht hausieren gegangen. Obwohl ich bei ein wenig rumgesurfe doch auf solch eine Reputation gestoßen bin, soll mir aber völlig egal sein, denn Judith hat eine schöne, klare und wirklich einschmeichelnde Stimme, welche der Aufhänger dieser Band ist.
Lese ich das Infoblatt so wird da mit Vergleichen wie Pink Floyd (Oh weh), Peter Gabriel, Tori Amos (Grmpf) und Porcupine Tree (Hilfe) um sich geworfen. Aber zu meinem großen Glück haben Kingfsiher Sky nur minimal mit diesen genannten Künstlern zu tun. Das hätte ich ehrlich gesagt auch kaum durchgestanden. Ja, verspielt und sehr detailliert sind die Stücke auf „Hallway of Dreams“ und so entdeckt man immer wieder was Neues und ganz frische Elemente, auch wenn man die CD schon einige Male beim Wickel hatte.
Ich bin selber sehr angetan von dem Album, was mich wundert. Denn Kingfisher Sky sind schon ein anders Kaliber als zum Beispiel Lacuna Coil. Die Musik vom Kingfischer ist um einiges schwerer und braucht seine Zeit.
Vorbei sind wohl die Vorurteile wo man sagen konnte das man solch eine Scheibe besser im Herbst oder im Winter veröffentlichen sollte. Aber es weckt eben die Assoziation wenn man liest Gothicrock, Holland, Frauengesang. „Hallway of Dreams“ besticht durch die ruhigen Momente welche man gut in Liedern wie „Big Fish“ nachhören kann. Hier kommen leichte Folkelemente zum Einsatz, aber keine Sorge hier wird dezent mit Flöte und Geige gearbeitet. Der Overkill an Folklore-Rock-Bands hat ja mittlerweile zur Folge, das man echt rot sieht wenn solche Parts auftauchen.
Kingsfisher Sky haben mit „Hallway of Dreams“ eine stimmige, atmosphärische Scheibe geliefert, welche die Genrefans begeistern wird. Insgesamt gesehen eine richtig gute CD. Es fehlen zwar richtig rausragende Hits, doch das tut dem Album keinen Abbruch.





