Kingdom Come - Magnified
7.5 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
2009
Label
Planet M M (twilight-Vertrieb)
Besetzung
Gitarre/Gesang – Lenny Wolf
Bass – Frank Binke
Gitarre – Eric Foerster
Schlagzeug – Hendrik Thiesbrummel
Bass – Frank Binke
Gitarre – Eric Foerster
Schlagzeug – Hendrik Thiesbrummel
Tracklist
1. Living Dynamite
2. No Murderer I Kiss
3. 24 Hours
4. So Unreal
5. When I Was
6. Over You
7. Sweet Killing
8. Unwritten Language
9. Hey Mama
10. The Machine Inside
11. Feeding The Flame
2. No Murderer I Kiss
3. 24 Hours
4. So Unreal
5. When I Was
6. Over You
7. Sweet Killing
8. Unwritten Language
9. Hey Mama
10. The Machine Inside
11. Feeding The Flame
Datum: 21.02.2009 - Autor Psychobimbo
Unbeirrbar setzt er auf „Magnified“ den Weg der Weiterentwicklung fort, obwohl man zugestehen muss das er manches Mal doch auch selbst in seinen eigen Roots zu gewühlt zu haben scheint. Zum Beispiel bei „Over You“ dürften auch Fans der ersten Stunde wieder glücklich werden. Ansonsten regieren auf dieser Scheibe aber vor allem schleppende und massive Riffs, so das man annehmen möchte das Lenny wieder richtig Bock hat selbst derbe in die Saiten zu greifen.
Auch wenn man Lennys Weg mitgegangen ist und auch den jüngeren Alben immer hohe Kreativität und Langzeitwirkung bestätigen muss, so kommt man nicht umher manches mal etwas genervt über den übertriebenen Einsatz von Elektronik zu stöhnen. Besonders der Drumsound vergällt einem hier und da den Spaß an den doch recht anständigen Songs. Wenn man jedoch weiß wie Kingdom Come von der Bühne runter klingen, dann hat man schon mal allen Grund zur Freude. Zumal sich einig der Nummern wirklich für ausgedehnte Jamorgien anbieten würden. Mal sehen ob der Meister selbst Lust dazu verspürt.
Doch was nutzt einem diese Vorfreude wenn bei Hören der CD einen ständig der Gedanke im Kopf rumschwebt wie „Magnified“ klingen könnte wenn Lenny etwas bodenständiger an die Sache herangegangen wäre.
Aus Sicht der Künstlers macht das Endprodukt sicherlich Sinn und Lenny wird bestimmt vehement bestreiten das auch nur ein Zollbreit mehr Rückwärtsgewandtheit vorteilhaft wäre.
Aber wie es halt so schön heißt: „Wer anschafft hat Recht!“ und daher ist es abzusehen das auch hier in Kingdom Come Anhängerkreisen die üblichen Kritikpunkte bis zur Ermüdung diskutiert werden. Daran werden allerhand Verbeugungen in Form von Gitarrensolis oder schleppenden Classic Rock Songstrukturen nicht daran ändern.
Was bleibt ist eine gute aber halt doch nicht herausragende Kingdom Come Platte welche sehr wohl als Appetizer für kommende Livekonzerte dienen wird.
Abschließend bleibt nur noch die Frage ob das Mädchen auf dem Cover (und auch drin) Lenny Wolfs Freundin ist und wenn nicht, wo bekommt ich ihre Telefonnummer her?
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