Kingdom Come - Hands of Time
8.0 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
1991
Label
Polydor
Besetzung
Gesang, Gitarre, Bass: Lenny Wolf
Keyboard: Koen Van Baal
Schlagzeug: Jimmy Bralower, Steve Burke
Solo-Gitarre: Blues Saracenno, Marco Moir,Bert Meulendijk
Keyboard: Koen Van Baal
Schlagzeug: Jimmy Bralower, Steve Burke
Solo-Gitarre: Blues Saracenno, Marco Moir,Bert Meulendijk
Tracklist
1.I´ve been trying
2.Should I
3.You´ll never know
4.Both of Us
5.Stay
6.Blood on the Lands
7.Shot Down
8.You´re not the only..I know
9.Do I Belong
10.Can´t Deny
11.Hands of Time
2.Should I
3.You´ll never know
4.Both of Us
5.Stay
6.Blood on the Lands
7.Shot Down
8.You´re not the only..I know
9.Do I Belong
10.Can´t Deny
11.Hands of Time
Datum: 08.05.2007 - Autor Jörg
Auch wenn ich „Hands of Time“ sehr geil finde, würde ich sagen dass die Band hier ihre ersten Verkaufseinbrüche hat hinnehmen müssen. Sicher verkaufte sich auch dieses Album noch mehr als ordentlich und wenn Bands aus dem Hardrockbereich heute solche Verkaufszahlen hätten, würden die im Dreieck hüpfen. Doch ein echter Megaseller wie seine beiden Vorgänger, wurde Album Nummer 3 nicht. Obwohl hier auch das typische Kingdom Come-Kraftsingle-Futter in Form von „Should I“ , „Do I Belong“ oder“You´re not the only ..i know“ zugegen ist.
Aber man wandte sich eben noch stärker den großen Vorbildern der 70ger zu und machte verspielter und schwerfälliger weiter, denke das packten viele der Hair-Spray-Poser nicht mehr und die wackelten zu anderen Klängen ab. Mir war das ja vor 16 Jahren auch alles ein wenig zu viel 70ger. Doch heute liebe ich gerade deswegen diese CD. „Blood on the Land“ ist einfach geil oder die Götterballade „You´ll never know“ sind ungeschlagen und verzaubern mich immer wieder aufs Neue. Auch der wirklich sperrige Opener „I´ve been trying“ lässt mich immer wieder aufs Neue inne halten und intensiv zuhören.
Einige Solos auf dieser CD spielt ja ein gewisser Blues Saraceno (Can´t deny, You´ll never know, Do i belong), der ja später noch mal auf dem Poison-Album „Crack A Smile“ auftauchte.
Über die Jahre ist diese CD für mich eher gewachsen, doch die Fangemeinde von Kingdom Come schrumpfte immer mehr. Die Band ging auch Konzertmässig wieder aus den Stadien zurück in kleinere Hallen und auch dann wieder in die Clubs. Irgendwie unverständlich, denn die Songs sind doch alle erstklassig, doch leider nicht alle zu 100% Ohrwurm-Kompatible.
Dies Konsequenz muss man Lenny Wolf allerdings auch sehr hoch anrechnen, das er seinen Weg und Stil durchgezogen hatte. Dafür hat er auch weniger Verkäufe in kauf genommen.





