King Karma - Mama's Pride

7.5 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2008

Label
Mausoleum Records

Besetzung
Gesang: Shaun Williamson
Gitarre: Markus Wolfe
Bass: Todd Roning
Schlagzeug: Rick Fedyk

Tracklist
1. Breathe
2. Blue Monday
3. Into the Everlast
4. Revolution Man
5. Mama’s Pride
6. Twillight Child
7. Heaven’s Burning
8. I’m Listening
9. Shake my Bones
10. Don’t take the world out on me
11. Midnight Sunshine
12. Devil’s Road
13. Lady White-Bonus
14. Born in 69- Bonus

Datum: 15.05.2008 - Autor Jörg
VÖ:23.05.08

Da war doch was? King Karma??? Irgendwie klingelt bei dem Name doch was… Richtig! King Karma haben 2003 schon mal eine CD heraus gebracht, die ich aber leider nicht kenne.

Leider ist schon mal richtig gelesen, denn was mir hier auf „Mama’s Pride“ entgegen schallt ist ordentlicher bis schon amtlicher Hardrock der Marke Riverdogs, Cry of Love und Mr. Big. King Karma sind von den klassischen Bands wie Free, Bad Company und auch Lynryd Skynryd hörbar beeinflusst, machen aber aus den Einflüssen ihr eigenes Süppchen. Dieses, löffel ich aber echt gerne mit King Karma aus, denn die Scheibe macht dicke Backen und ordentlich Spaß.

Sänger Shaun Williams könnte dem ein oder anderen noch von den deutschen Backbone Slide her bekannt sein, dort hat unter dem Namen Shaun Michaels damals gesungen. So steht es zumindest im Info. Ich habe die CD nicht um das jetzt nachzuprüfen. Ich schenke dem Infoblatt mal Glauben.

King Karma haben diese 70ties Touch, der mir in letzter Zeit zwar gehörig auf den Keks geht, aber hier mit einer gehörigen Portion Frische Verarbeitet wird, das es richtig Laune macht. Ist man beim 4ten Song angelangt, der sich „Revolution Man“ nennt, hat man Bekanntes im Ohr. Der Song wurde schon mal von den Riverdogs aufgenommen, wurde ja auch von Rob Lamothe geschrieben. Die King Karma-Version ist ein wenig slower als die mir bekannte Fassung, geht aber genauso ins Ohr.

Irgendwie überraschend dass sich King Karma jetzt wieder an die Öffentlichkeit wagen, aber derzeit dürfte die Hardrockszene eh ein wenig offener für den Rootslastigen Hardrock sein als noch vor ein paar Jahren. King Karma haben sich das Jahr 2007 über mit Songschreiben und Konzerte spielen vertrieben. Das tat der Band sicher gut und „Mama’s Pride“ rockt echt gut und lässig durch die Boxen. Kommt jetzt im Sommer sicher sehr gut diese Mischung aus Power und Guter Laune.

In den USA scheint es „Mama’s Pride“ schon ein wenig länger zu geben, denn auf der Bandhomepage findet man ein Album unter dem Banner „King Karma“ welches diese 12 Song hier enthält. Da Mausoleum die Scheibe nun auch hier in Europa an die Fans bringen, gibt es noch 2 Bonusstücke oben drauf. Lohnt sich auf jeden Fall mal anzutesten. Kommt im Garten beim Grillen sicher genauso gut, wie mit Runtergekurbelten Fenster beim Cruisen in Bottrop-Boy.



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