King Diamond - Conspiracy

8.5 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
1989

Label
Raodrunner Records

Besetzung
Gesang: King Diamond
Gitarre: Pete Blakk
Gitarre: And LaRoque
Bass: Hal Patino
Schlagzeug: Mickey Dee

Tracklist
1.At the Graves
2.Sleepless nights
3.Lies
4.A Visit from the Dead
5."Amon" belongs to "Them"
6.Something weird
7.Victimized
8.Let it be done
9.Cremation

Datum: 31.01.2005 - Autor Jörg
Die Gelehrten liegen sich schon länger wegen der Frage, welches Album nun besser ist –also „Them“ oder „Conspiracy“, in den Harren. Diese Frage ist in der Tat nicht leicht zu beantworten und muss wohl jeder Fan für sich selber entscheiden. Mein Sieger ist sicherlich das formidable „Them“, doch so riesig sind die Unterschiede nicht. Allein schon der rund 8 Minuten lange Brecher „At the Graves“ lässt Freunde und Gönner des Kings Kopf stehen. Glaubt es oder nicht, aber diesen Killer-Song habe ich seinerzeit zu erst im Radio gehört. Logisch war es eine Hard´n Heavy-Sendung welche spät in der Nacht kam (anyone remember „Scream“?? auf WDR1). Als 2tes Bonbon lässt der diamantene König wohl einen seiner größten Singleerfolge auf die Banger los. „Sleepless Nights“ heizt uns allen ordentlich ein und besticht durch den ruhigen Refrain. Ein Sahneteil von Videoclip wurde hierzu gedreht und dürfte jeden Metal-Fan die Knie weich machen.

„Lies“ überzeugt auch nach den ersten Tönen und liefert 1 A –Banger-Stoff, wohl mit einer der härtesten Songs auf dieser CD. Das Gitarren-Duo Andy LaRocque/ Pete Blakk steht legendären Gespannen wie Tipton/Downing oder Harris/Murray in nichts nach. So wie immer, wenn der Däne mit der außergewöhnlichen Stimme, seine Stimmbänder ins schwingen gilt auch hier: love´em or hate ém!

Am Schlagzeug sitzt hier ein weiteres Mal Mickey Dee welcher ja seit Jahren bei Motörhead für einen amtlich Bums sorgt. Hier hat er es sicher mit anspruchsvolleren Stoff zu tun, vermöbelt sein Kit aber genauso zuverlässig wie eh und je.

Bei „Visit from the Dead“ werden in der ersten hälfte sogar balladenhafte Töne angeschlagen um dann so richtig heavy umzukippen um alles wegzuballern. Möglicherweise kann man sagen das „Conspiracy“ insgesamt härter ausgefallen ist als sein brillanter Vorgänger, doch wie ich schon sagte sind die Unterschiede sehr klein.

Am Coverartwork haben sich früher die Geister geschieden, weil der King mal nicht ein gezeichnetes Bild verwendete, aber Leute das Teil sticht doch heraus. Genauso wie die Granate „The Wedding Dream“, ein Birnenabmontierer wie es sich gehört. „Conspiracy“ ist wieder so einen CD wo man sagen die ist einfach fuckin´Metal!! King Diamond war in der Tat mal der König des Metals!!! Und diese CD ist ein eindeutiger Beweis dafür.







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