Kill for Thrills - Commercial Suicide

7.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
1989

Label
World Of Hurt Records

Besetzung
Gilby Clarke - Lead Vocals and Rhythm Guitar
Todd Muscat - Bass and Background Vocals
Jason Nesmith - Lead, Acousic and Sitar Guitar, and Background Vocals
David Scott - Drums, Percussion and Background Vocals



Tracklist
1.Commercial Suicide
2.Silver Bullets
3.I Wanna Be Your Kill
4.Danger
5.Pump It Up

Datum: 31.05.2006 - Autor Psychobimbo
Neben dem legendären Debüt ist folgende EP das einzige offizielle Tondokument der Sleazer um Zu-Dieser-Zeit-Noch-Kein-Guns´n´Roses Gitarrero Gilby Clarke. Ist auf dem Album noch straighter Kick-Ass Sleazerock angesagt so erlaubte man sich bei diesem 5 Tracker auch ein paar experimentellere Ausflüge. Den Auftakt macht der recht klassische Namensgeber "Commercial Suicide". Nomen est Omen könnte man sagen denn leider Gottes hat sich nicht nur der Songtitel für die Band bewahrheitet sondern auch die recht derben Lyrics sind der heutigen U.S. Außenpolitik zuvorgekommen.

Dicht gefolgt kommt dann "Silber Bullet" ins Ohr eingeschlagen das schon damals die Handschrift einer klassischen Gilby Clarke Solonummer aufweißt. Nicht wirklich zwingend aber auch kein Kandidat für die Skiptaste.

Der reggaeeske Sunshinesmoother "I Wanna Be Your Kill" überrascht mit einem Sanddünenesprit und einer Karibikatmosphäre die für eine harte L.A. Combo doch recht ungewohnt wirkt. Angenehm und erfrischend wie der Joint am morgen. Anspruchsvoll ist was anderes aber das hat eine Nummer die sich wie warmer Sand zwischen den Zehen anfühlt nicht nötig.

Song Nr. 4: "Danger" Der Oberknaller kommt kurz vor dem Ende. Ein Sleazegroover im klassischen Hollywoodstyle. Auch die insgesamt recht dünn geratene Produktion kann dieses Sunsetstrip-Ohrenkino nicht seiner Intensität berauben. Eine der lässigsten Songs und mit anrüchigem Chorus ausgestatteten Lieder die jemals das Hause Clarke verlassen haben. Als Sleazer kommt man an dem Prachtexemplar nicht vorbei. So hat man 1989 noch gerult! Gitarrenpower trifft auf Chorus und Gesangslinien mit hohem Wiedererkennungswert ohne altbacken oder abgenudelt zu wirken.

Den Abschluss macht das an David Bowie erinnernde "Pump It Up" des einen latenten Pumpvibe verströmt wie er in den späten 80ern genauso beheimatet war wie der Glamrock. Auch hier muss man sagen das es sich um recht coolen Hardrock handelt der technisch und vom Songwriting her keinen Baum ausreißt aber Spielspass und Freude an harten Klängen verströmt.

Wer Gilby kennt und mag der hat das Teil eh schon für Heidengeld besorgt und wer nur auszugsweise darauf abkann der sollte sich das komplette Album besorgen da mehr Geld/Leistung.









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