Kickhunter - All In

1.5 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2010

Label
AFM Records

Besetzung
Bass -Markus Großkopf
Gitarre - Rollie Feldmann
Schlagzeug - Karsten Kreppert
Gitarre - Stefan Aurel
Hammond - Ansas Strehlow
Gesang - Jörg “JC” Wesenberg
Gesang - Melanie Black
Background Gesang - Ela

Tracklist
1.Mine All Mine
2.Revolution
3.Another Tear
4.Feels Like Home
5.All In
6.Shy Shy Shy
7.Checks In The Mail
8.Boogie Town
9.Deep In My Heart
10.Call Me
11.Ocean

Datum: 13.07.2010 - Autor Psychobimbo
Ein Blick auf das Line Up und die Gastmusiker lässt aufhorchen und trotz des etwas günstigen Bandnamens Anständiges erwarten. Kickhunter spielen ja Hardrock, bzw. Classic Rock mit Southern Anleihen und so was dürfte die Jungs und Mädels um Bassist Markus Grosskopf schon hinbekommen.

Pustekuchen! Was für eine Schrottscheibe ist mir denn da auf den Tisch geflattert? Ich musste tatsächlich ein paar mal nachschauen ob mich nicht doch aus Versehen ein anders Album eingeworfen habe, aber nein es ist tatsächlich Kickhunter mit „All In“. Lustiger Titel, besonders da bei dieser Billigmucke wirklich nur noch jeder raus will.

Mal klingt man wie der in Keller versteckte, zurückgebliebene Bruder vom jüngeren Bon Jovi, dann wie die Schmierlappenversion von Cinderella, nur um bei den Coverversionen die Backgroundsängerinnen mal die Leads übernehmen zu lassen und damit komplett baden zu gehen. Bei einer Nummer (ich hab es nicht gewagt mir den Titel zu merken) meint man das Status Quo zusammen mit den Quireboys versucht haben den schlechtesten Song ihrer Karriere aufzunehmen und spätestens bei diesem Zeitpunkt möchte man Jon Lord zu Ehren mit dem Vorschlaghammer losziehen und Kickhunter die Instrumente zermalmen, allem voran die Hammondorgel.

Wie provinziell darf Hardrock eigentlich klingen bevor er als Kriegsverbrechen und Körperverletzung gilt? Nichts für ungut und bitte nicht falsch verstehen, ich mag einfachen Hardrock, welcher versucht jeweils die Nuancen zu betonen, aber wenn’s vor lauter „Cheesy“ nur noch müffelt und man das Gefühl hat das man verarscht wird und irgendwo die versteckte Kamera lauert, dann reichts.

Für mich bisher die akustische Beleidigung des Jahres.

Werbung




last.fm Player


TOP-NEWS
Interview: Doomshine


RANDOM REVIEWS