Erscheinungsjahr
2004
Label
Key Dragon Studios
Besetzung
Vocals, Bass, Keyboards: Ron Langford
Guitar: Bobby Blackmon
Psycho Sax: Mississippi Bud
Tracklist
1.Fire Red Perception
2.The Darkness
3.The Dragons Den
4.I Want To See My Life
5.The Licking Flame
6.No Way In
7.Rammin' Jammin'
8.Head Rush
9.Battle The Beast
10.The Lost Kingdom
11.Twisted Hearts/Broken Minds
12.Dragons
13. Tall Tales
Datum: 26.12.2004 - Autor Vince
Mit großem Erstaunen schaute ich kürzlich in meinen Briefkasten und bemerkte das Packet aus Amerika von der Band „KeyDragon“. Als mir das Cover ins Auge sprang konnte ich mich erst mal kaum halten vor Lachen: Ein Selbstgezeichnetes Cover mit einem Drachenmaul und auf dem Backcover n lustiger Gothic Dragon. Liebe Musiker, das ist wirklich echt amüsant, aber so etwas schreckt doch einen Käufer gleich schon mal ab denkt ihr nicht? Auch von der Musik war ich erst sehr geschockt, Doom lastige Riffs mit gegrunzte und Saxophone, kann das was werden? Kein Kritiker ist wer sich die Scheiben gleich nach dem ersten Eindruck rezensiert, darum habe ich mir „Fire Red Perception“ nun ein paar mal angehört und nach einer weile finde ich sogar gefallen an der Band. Der Titeltrack hat etwas bombastisches an sich, erinnert mich vom Gesang her ein wenig an „Danzig“, jedenfalls so wie „Ron Langford“ singt. An Innovativität ist die Band wirklich kaum zu überbieten, eine Mischung aus Gothic, Doom, Heavy Metal, Industrial und Death Metal, und das alles noch mit einem psychedelischen Saxophone. „The Dragon Den“ ist eines meiner Favoriten auf diesem Longplayer, Doom Riffs und ein ordentliches Maas an gegrunzte, die Melodie fehlt auch nicht…doch doch das hat wirklich was. Für diese Art von Musik muss man verdammt aufgeschlossen sein, ansonsten wird man die CD in den nächsten Eimer schmeißen. Ich würde die Band gerne mal live anschauen, um mich zu überzeugen wie sie das auf der Bühne rüberbringen mit ihrem strangen Sound. „The Licking Flame“ erinnert mich einwenig an „Type o Negative“ da der Sound sehr Gothic lastig ist, die Melodie ist hier bei sehr gut gelungen. Für gewisse dunkle Stunden kann man wirklich gefallen an der Musik von „Ron Langford“ finden, innovativ ist er und auf seine Art vielleicht sogar ein kleines Genie?