KenZiner - The Prophecies
6.0 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
1999
Label
Leviathan Records
Besetzung
Guitar, Bass & Keyboards : Jarno Keskinen
Vocals : Stephne Fredrick
Keybaords : Mikko Harkin
Drums : Brian Harris
Vocals : Stephne Fredrick
Keybaords : Mikko Harkin
Drums : Brian Harris
Tracklist
1. Live Forever
2. The Razor's Edge
3. Thourgh the Fire
4. Trail of Tears
5. Race With Time
6. Eternity
7. Dimensions
8. Like a Paradies
9. Lost in a Fantasy
10. The Prophecies
2. The Razor's Edge
3. Thourgh the Fire
4. Trail of Tears
5. Race With Time
6. Eternity
7. Dimensions
8. Like a Paradies
9. Lost in a Fantasy
10. The Prophecies
Datum: 24.04.2005 - Autor Rene
Nun liegt mir also das 2. Album des finnischen Gitarristen "Jarno Keskinen" und des amerikanischen Sängers "Stephen Fredirck" vor. Was wird geboten ? Genau, symphonischen Keyboard Speed Metal mit Malmsteen Gedudel, dazu ein Sänger der für einmal nicht in die Eunuchen-Klasse gehört. Produziert wurde das Werk vom Gitarrenhexer "David T. Chastain" der das ganze auch noch auf seinem Guitar-Hero Label "Leviathan Records" rausgibt. Das Ganze wird in einer Geschwindigkeit geboten dass es einem schwindlig wird. Rhapsody lässt grüssen.
Wer auf Casio Keyboard Gedudel steht wird das Album lieben. Ich hingegen finde auch nach etlichen Hörgängen noch nicht so richtig den Zugang. Ok, die Refrains sind manchmal ziemlich eingängig, aber die Musik ist manchmal etwas außer Takt, der Drummer spielt zu schnell und die übrigen Instrument können nicht ganz mithalten. Man merkt dass das Album an verschiedenen Orten aufgenommen wurde und die Abstimmung der Instrumente nicht ganz auf die Hundertstelsekunden genau ist.
Was die Songs betrifft, die find ich sogar etwas belanglos. Speed Gedudel, ein paar hübsche Riffs, eingängige Refrains, dann ein paar Tonleitern, wieder der Refrain. Man muss bis zum Song Nummer 9 warten um wirklich aufzuhorchen. "Lost in a Fantasy" hat einfach den besten Refrain und gefällt mir wirklich gut. Der 10 Minütige Abschlusstrack "The Prophecies" hingegen wirkt trotz der Länge nicht gerade episch.
Im Grossen und Ganzen ein gutes Album, aber genügt das ? Da will ich den Jungs mal Clint Eastwoods Ratschlag an seine Nachwuchsboxerin in "Million Dollar Baby" anwenden : "Tough ain't Enough!". In diesem Sinne nur 6 Punkte.





