Kelly Keagy - I’m Alive

7.5 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2007

Label
Frontiers Rec

Besetzung
Gesang: Kelly Keagy
Gitarre: Reb Beach
Bass: Jim Peterik
Keyboards: Jim Peterik
Schlagzeug: Kelly Keagy

Tracklist
1. I’m alive
2. Stolen
3. Blink of an eye
4. When nobody’s looking
5. Back of your mind
6. Life worth remembering
7. Re-imagine
8. World before and after
9. Where are we now
10. Where the road ends
11. Everything I need in a woman
12. Call in another day
13. Half a world away


Datum: 08.01.2007 - Autor Gordon
Politiker allen Ortens betonen ja seit Monaten, dass das Jahr 2007 ein ganz tolles werden soll und da will natürlich auch die Rockmusik ihren Teil zu beitragen. Einer der ersten die uns hierfür mit gutklassigem Material beglücken, ist der Nightranger Frontmann Kelly Keagy, der mit I’m alive sein zweites Soloalbum auf den Markt bringt. Dabei unterstützen ihn der von Winger und Whitesnake bekannte Reb Beach und Jim Peterik von Survivor. Insgesamt ist I’m alive etwas rauer ausgefallen als Keagy’s Erstling und die meisten Nightranger Alben; auch mischen sich gelegentlich einige modernere Klänge unter die Songs. Aber keine Angst, das ist bei weitem nicht so extrem wie bei Wingers „IV“ Album passiert. Es dominiert ein ausgewogener Mix aus AOR und Hardrock.

Anspieltips sind auf jeden Fall die Songs vier und sechs „When nobody’s looking“ und „Life worth remembering“, wo klassischer Melodicrock geboten wird, der wirklich gut ist. Auch der Schlusstrack „Half a world away“ geht in diese Richtung und wird jeden Fan hiervon zufrieden stellen. Mit dem Lied Nr. 11 „Everything I need in a woman“ ist auch eine ziemlich gute Ballade mit dabei.

Der prägnanteste Song ist aber der Titeltrack „I’m alive“, der ziemlich rockig abgeht und im letzten Teil noch einen Melodiewechsel hat, der sich super in den Song einfügt und ihm eine gewisse Eigenständigkeit verleiht.

Zusammenfassend kann ich noch sagen, dass Kelly Keagy mit seinem zweiten Soloalbum wirklich gutes Material abgeliefert hat, dass nicht nur Nightranger Fans zufrieden stellen wird, das aber an die Meisterwerke wie „Dawn Patrol“ und „Midnight Madness“, die er mit seiner Hauptband abgeliefert hat, nicht heranreichen kann.







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