Katana - Heart of Tokyo

6.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2006

Label
Blindfold/Rock it Up

Besetzung
Gesang: Johnny Flames
Gitarre: Oz Osukaru
Gitarre: Tobie Luckland
Bass: Suzie Z.
Schlagzeug: Dr. Fillsgood

Tracklist
1.Heart of Toyko
2. When she calls my name
3.Blindfolfded
4.Night Avengers


Datum: 07.01.2007 - Autor Jörg
Katana kommen aus Schweden und bringen uns mit einer EP ihre Sichtweise von Hard´n Heavy-Stuff ins Haus. Das Mini-Album ist zwar mit einem furchtbaren Coverartwork ausgestattet worden, aber bietet uns tollen Melodikrock. Sorry, Leute mit dem Cover habt ihr euch keinen Gefallen getan, auch wenn ihr auf dem Backcover versucht Iron Maidens „Somewhere in Time“ Tribut zu zollen, es schaut einfach grottig aus. Bei den Pseudonymen der Band kann ich mir ein Grinsen auch nicht verkneifen, aber das sind jetzt nur die äußeren Eindrücke.

Zur Musik von Katana, ich werde bei der Band das Gefühl nicht los das wir es hier mit Japan-Fans zu tun haben. Die Manga-Püppchen auf dem Cover und der erste Song nennt sich „Heart of Tokyo“. Dieser Opener geht richtig nach vorne ab und drückt gut los. Sofort hat man die Melodie im Ohr und singt mit.

„Heart of Tokyo“ ist ein klein wenig rumpelig ausgefallen, aber ich denke das ist von Katana beabsichtig. Die Band hat sich ganz den 80gern verschrieben und drückt das auch durch die etwas minimierte Produktion aus. „When she calls my name“ überzeugt wieder mit einem kapitalen Refrain. Der Song ist an sich nicht wirklich spektakulär, doch Katana reissen mit ihren Refrains immer wieder das Ruder rum. Eingängig und hooklinig. Nicht so Kinder-Lied-Artig wie es viele Bands von heute machen, sondern auf den Punkt.

Produziert wurde die EP Martin Holmstöm im Peekaboo Studio on Göteborg.

Die Band hat eine gewisse Ähnlichkeit mit deutschen Bands a la Backlash oder auch den 80ger Sinner. Zudem kann man die Shirts der Bandmembers durchaus als Leitfaden für die Musik nehmen. Sicher noch nicht perfekt, aber Katana sind auf einem guten Weg und wenn sie noch ein wenig mit ihren Sänger arbeiten, kann das richtig was werden.



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