Erscheinungsjahr
2008
Label
Inside Out
Besetzung
Vocals: Göran Edman
Bass, Guitars & Keyboards: Jonas Reingold
Keyboards & Piano: Lalle Larsson
Guitars: Krister Jonsson
Drums: Zoltan Csörsz
Say: Theo Travis
Accordeon: Lelo Nika
Tracklist
1. Send A Message From The Heart
2. Let In Hollywood
3. Who's The Boss In The Factory?
4. Two Blocks From the Edge
5. Eternally Part I (Instrumental)
6. Eternally Part II
Datum: 18.10.2008 - Autor Vince
“Jonas Reingold” ist Progressive Fans sicherlich als Bassist von den “Flower Kings” ein Begriff, mit „Karmakanic“ hat er seit ein paar Jahren eine Zweitband am Start die ebenfalls Progressive Liebhaber beglückt. Mit „Göran Edman“ hat er natürlich einen klasse Sänger am Start der im Business wahrlich kein Unbekannter ist. Mit den „Flower Kings“ konnte ich noch nie etwas anfangen und als ich mir den 19 Minuten Opener „Send a Message from the Heart“ anhörte ahnte mir Böses. Glücklicherweise ist die Musik auch für Non Prog Fans hörbar, das groovige „Let in Hollywood“ passt mir doch schon viel besser und auch wenn die Musik jetzt vom Stil her nicht gerade mein Fall ist, knallt der Beat ordentlich los. 13 Minuten dauert der Titeltrack zu „Who’s the Boss in the Factory“ und dieser bietet dem Hörer eine wirklich tolle Atmosphäre mit vielen Tempo Wechsel, einer Vielzahl von Melodien und einem Sound der in den Arsch tritt. Auf dieser Scheibe befinden sich lediglich sechs Songs aber wenn man die Spielzeit ansieht kriegt man dennoch einiges geboten. Ebenfalls fast 10 Minuten Laufzeit gibt es bei „Two Blocks from the Edge“ welches auch nicht von schlechten Eltern ist und hier bei gefallen mir die Sax Parts verdammt gut die fast schon ein Movie Feeling erzeugen. Zum Abschluss bieten uns „Karmakanic“ „Eternally Part 1 & 2“ und auch hier bringen es die Jungs genau auf den Punkt, die Musik ist dermassen Gefühlvoll gespielt und voller Melodien dass man sich vorkommt wie im Film „Casablanca“. Auch wenn ich kein grosser Progressive Fan bin, muss ich gestehen dass „Who’s the Boss in the Factory“ auf keinen Fall zu verachten ist und aus musikalischer Sicht kann man sich sowieso nur verneigen!