Erscheinungsjahr
2006
Label
Top Records
Besetzung
Vocals, Guitars, Bass, Keys & Programming: Ulf Skog
Guitars & Vox: Göran Fellman
Drums & Vox: Tomas öst
Tracklist
01 Trust Me
02 Inflamed
03 Devour
04 Coffin Nails
05 Fat Chance
06 Belly Dancer
07 Greed
08 Electrified
09 Pain
10 A visit At Belmonte
11 Nuttertools
Datum: 19.09.2006 - Autor Vince
“Kaos Krew” aus Finnland, haben im letzten Jahr einige gute Kritiken für ihr Demo “Under Destruction“ bekommen und das Resultat daraus war, ein Plattenvertrag bei „Top Records“. Nun steht ihr Debut Album „Devour“ in den Läden und man ist natürlich gespannt ob die Finnen auch auf einem Longplayer überzeugen können. Ihr Stil ist eine Mischung aus Progressiv und Industrial, nicht gerade dass was ich mir ständig anhöre und so habe ich auch meine Mühe mit diesem Silberling. Die ersten beiden Songs „Trust Me“ und „Inflamed“ können mich überhaupt nicht begeistern, sicherlich ist das gespielte musikalisch in Ordnung, aber da gibt es weitaus besseres. Der Titeltrack „Devour“ ist der erste Track der mir wirklich gut gefällt, da er neben Industial Hacks auch über eine tolle Melodie verfügt. Leider geht die Scheibe mit „Coffin Nails“ und „Fat Chance“ wieder in die falsche Richtung. Die beiden Instrumental Songs wären an und für sich recht cool, aber so etwas fetzt wirklich nur bei einem PS2 Video Spiel. Ich glaube mit letzterer Aussage habe ich den Nagel auf den Kopf getroffen, als Hintergrund Musik macht sich „Devour“ wirklich gut, aber sonst fehlt mir hier einfach der Gesang. Wie schon gesagt, aus musikalischer Sicht, passt hier alles, aber von einem Industrial Album erwarte ich eben auch coole Vocals Hooks und die nötigen Rotz Chören und das fehlt hier bis auf den Titeltrack praktisch gänzlich. Bei „Greed“ gibt es so etwas wie Gesang und oh Wunder, der Song macht sich doch schon viel besser. „Devour“ ist sicherlich kein schlechtes Album aber in Zukunft sollten sich die Finnen vielleicht einen Sänger suchen, sonst ist der Ofen aber ganz schnell aus.