Julian Angel - Choreography Sucks

8.5 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2007

Label
G.T.O. Entertainment

Besetzung
Vocals, Guitars, Bass, Keys, Synthesizers & Drum Progs: Julian Angel
Accoustic Drums: Jesse Curse
Back Vox on „Jump Jump“: Cat
The Horney Hors: Brass Section

Tracklist
1 Rock With A Slam (Intro)
2 Sucker Punch
3 Sumthin´ Huge
4 Teaser / Pleaser
5 Oh La La
6 Give The Radio Back
7 Bling Bling
8 This Is On You
9 Boob Boob Booty
10 Jump Jump
11 Strip Down Vegas
12 What Goes Up
13 Sucker Punch (edit)

Datum: 09.11.2007 - Autor Vince
Nicht weniger als sieben Jahre ist es her seit „Mr.Catchy“ sein Debut Album auf den Markt gebracht hat. „Angel-Rock.com“ wie das Teil heisst, war aber ein reines AOR Album und das kann man von „Choreography Sucks“ nun bei weitem nicht sagen. Man hört hier sehr gut seine Vorliebe für knallige Beats und Pop a la „Prince“ heraus und das war absolut gewollt. Nun, keine Angst hier gibt es nicht nur R&B Beats oder ein lasches Pop Rock Album. „Julian Angel“ hat es nämlich geschafft die Mucke zusammen mit Glam und Sleaze zu Mischung. Hört sich das etwas strange an? Kann ich mir vorstellen, aber das Augenverdrehen hat ein jähes Ende wenn man sich die Songs anhört. Nach dem fetten Intro „Rock with a Slam“ geht es mit dem Groovigen „Sucker Punch“ in die erste Runde und der Song geht echt gut ab und die Beatz und Loopz ergänzen sich phantastisch. Das wichtigste überhaupt, nämlich die Melodien sind auf dem ganzen Album wirklich erste Sahne so auch bei eben genannten „Sucker Punch“. Stimmlich hat sich der Meister auch stark verbessert, nicht das der junge Mann bei seinem Debut schlecht gesungen hätte, aber hier wirkt nebst der Musik eben auch die Stimme reifer und professioneller. Nach dem etwas laschen „Sumthin’ Huge“ knallt uns der Deutsche Rocker mit „Teaser Pleaser“ einen weiteren coolen Track um die Ohren welcher auf die Beatz verzichtet. Wie schon das Debut Album hat „Julian“ auch „Choreography Sucks“ im Alleingang aufgenommen und alles selber eingespielt. Die Scheibe wurde übrigens von „Angel“ im „Digital Attic“ Studio aufgenommen ehe es von keinem Geringeren als „Rolf Munkes“ in den „Empire Studios“ den Final Mix bekommen hat. Beide Männer haben hier übrigens einen Hell of a Job gemacht, die CD hat einen enorm frischen und klaren Sound, Hut ab!

Jetzt aber weiter zu den Songs von denen es hier 12 an der Zahl gibt. „Oh La La“ weist einen frechen Groove auf, hierbei empfähle ich den Show für eine Strip Show, der würde sich doch prima zum Table Dance eignen. „Give the Radio Back“ ist ein feiner AOR Track der mit einem sehr soften und harmonischen Refrain glänzt. Sexy Chickas in Bikinis gefällig? Damit kann nicht dienen aber ich finde genau das widerspiegelt für mich der Song „Bling Bling“ der nach einer Prise akustischen Gitarren mit einem netten Groove a la „Kid Rock“ auf sich aufmerksam macht. Das Lied ist zwar nicht einer meiner Faves aber nett gemacht ist er allemal. Viel besser gefällt mir nämlich der Catchy Beat Rocker „This is on you“ welcher mit einem echten Ohrwurm Chorus bestückt ist. Weiter geht es mit dem Country lastigen „Boob Boob Booty“ und mit dem Groove Killer „Jump Jump“ vor allem letzter weis zu gefallen. Mit „Strip Down Vegas“ liefert uns Julian Angel“ dann einen weiteren Table Dance Song bei dem die Girls die Klamotten fallen lassen könnten. Wieso eigentlich könnten? Los, Mädels auf geht’s haha!

Mit „What goes Up“ sind wir dann leider schon beim letzten Song angekommen, hier wird zum Abschluss nochmals ordentlich gerockt und der Refrain entpuppt sich als echter Hinhörer. Das Fazit ist schnell gezogen, „Choreography Sucks“ ist ein äusserst Innovatives Rock Album bei dem verschiedene Stile perfekt harmonieren. „Julian Angel“ hat nicht einfach ein weiteres AOR Album unter die Leute gebracht, nein er versucht neue Wege und ich finde das ist sehr mutig und es ist dem Meister auch äusserst gut geglückt. Ich kann mir allerdings auch vorstellen das nicht jeder so begeistert vom „Groove & Beat“ Stil ist und so würde ich vorschlagen ihr hört euch ein paar Titel an und ja gebt dem Album eine Chance.



Choreography Sucks Preview





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