Judas Priest - Jugulator

8.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
1997

Label
SPV

Besetzung
Vocals: Tim „the Ripper“ Owens
Guitar: K.K.Downing
Guitar:
Bass: Ian Hill
Drums Scott Travis

Tracklist
1. JUGULATOR
2. BLOOD STAINED
3. DEAD MEAT
4. DEATH ROW
5. DECAPITATE
6. BURN IN HELL
7. BRAIN DEAD
8. ABDUCTORS
9. BULLET TRAIN
10. CATHEDRAL SPIRES

Datum: 28.05.2004 - Autor Vince
1997 waren alle Augen auf „The Priest“ gerichtet, ziemlich gespannt war man auf den „Painkiller“ Nachfol-ger mit neuem Sänger „Tim Owens“. Mit gemischten Gefühlen hört man sich „Jugulator“ an, zu genial war die letzte Scheibe mit „Rob Halford“ und zu wenig kannte man den „Ripper“. Einerseits konnte man noch nie eine so harte „JP“ Scheibe hören, Andererseits fehlen ein wenig die Hymnen. Der Titeltrack zeigt ganz deutlich in welcher Form es auf dieser Scheibe zu und her geht, Double Bass Attacken gepaart mit schnellen Gitarren. „Blood Stained“ hat in meinen Augen grosse Klasse, musikalisch gesehen geht es ordentlich zur Sa-che, auch der Refrain ist ein ziemlicher Killer. Ein weiterer Knaller ist das smarte „Burn in Hell“ es beginnt sehr langsam, nachdem der Ripper zu „it’s time to burn in hell“ anstimmt geht es dann bretternd weiter, dazu gibt es übrigens einen Clip der auch nicht ohne ist. „Tim Owens“ macht einen verdammt guten Job, er kann hoch wie „Halford“ singen aber auch die tiefen Töne gehören zu seinen Stärken, ein gutes Beispiel dafür ist „Bullet Train“, wie auf dem ganzen Album drummt „Scott Travis“ absolut genial, für mich ist er ohne Zweifel einer der besten seines Fachs. Das Album wird durch eine schöne Habballade abgeschlossen „Cathedral Spires“ sehr bombastisch, ein leider sehr unterbewerteter Song in der Metal Welt. Ich kann sehr gut verstehen das viele Fans sehr enttäuscht von „Jugulator“ waren, aber wenn man sich diese Scheibe mehrfach anhört und einbisschen offener ist, kann man durchaus freunde an „Jugu“ haben. Musikalisch gesehen ist das Album Top und auch die Leistung von Tim Owens ist beachtlich, auf der damaligen Tour konnte man dann sehen mit welcher Perfektion der „Ripper“ den „Priest“ Klassikern seinen Stempel aufdrückte.







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