Judas Priest - British Steel

10.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
1980

Label
Columbia

Besetzung
Gesang: Rob Halford
Gitarre: Glenn Tipton
Gitarre: K.K. Downing
Bass: Ian Hill
Schlagzeug: Dave Holland

Tracklist
1. Rapid Fire
2. Metal Gods
3. Breaking the law
4. Grinder
5. United
6. You don’t have to be old to be wise
7. Living after midnight
8. The Rage
9. Steeler

Remasterte Version Bonus Tracks:
10. Red, white & blue
11. Grinder (live)

Datum: 17.02.2007 - Autor Gordon
Wieso bespreche ausgerechnet ich ein Metal Album werdet ihr euch wahrscheinlich fragen, wo mir doch diese Art der Rockmusik oft weniger zusagt und ich einen Bogen drum mache. Nun ganz einfach: Ich hatte schon immer eine schwäche für herausragende Musik und wenn es nicht gerade HipHop ist, bin ich da in den wenigen Fällen auch für andere Genre offen. Und das „British Steel“ neben „Number of the beast“ von Iron Maiden das essentielle NWOBHM Album ist, wird wohl niemand bestreiten.

Nachdem die Priester in den Jahren zuvor schon mächtig Staub aufgewirbelt hatten und einige gute Platten veröffentlicht hatten, fanden sie auf British Steel endlich ihren ureigenen Stil und wurden zum Flaggschiff im Metal Bereich. Und das absolut zu recht. Obwohl sich ein roter Faden konstant durch das Album zieht, ist es unglaublich abwechslungsreich und jeder Song für sich steht für eine Spielart des Heavy Metal. Zum Beispiel der erste Song „Rapid Fire“, eine flotte Hymne, die das Meisterwerk angemessen eröffnet, oder eine langsame stampfende Hymne wie die Nummer fünf „United“, oder auch mehr hardrocklastiges Material wie die Nummer sechs „You don’t have to be old to be wise“ und auch ihre Punk Wurzeln kommen noch zum Vorschein, nämlich bei dem ersten Megahit von British Steel, der Nummer drei „Breaking the law“. Einfach ein Klassiker rundheraus, tausendmal gehört, trotzdem könnte man ihn immer noch gleich wieder von vorne starten lassen. Auch genial, wie der Song zum Ende hin noch an Aggressivität zulegt und die Polizeisirenen kommen.

Tja, und nach dem Motto das Beste zum Schluss, noch ein paar Worte zum Track Nummer sieben „Living after Midnight“. Für mich ist das neben „Number of the beast“ der beste Metal Song aller Zeiten und zwar bei weitem. Musik und Text sind dermaßen genial eingängig, dass ist schon nicht mehr von dieser Welt. Mir reichen bereits die ersten paar Sekunden des absolut unverwechselbaren Gitarrenspiels und ich bin drin im Song. Wenn ich jetzt noch Worte wüsste um das Lied noch mehr zu loben, ich würde es tun.

So bleiben mir nur noch ein paar Worte zum Schluss: Auch wenn Judas Priest sicher noch weitere Top Metal Alben veröffentlicht haben, wird für mich „British Steel“ immer das herausragende Meisterwerk bleiben. Vielleicht gibt es ja demnächst zum 30th Anniversary mal eine Tour auf der das Album komplett gespielt wird. Da wäre ich dann auf jeden Fall dabei. Mittlerweile ist natürlich auch „British Steel“ als remasterte Version erhältlich mit einem Bonus und einem Live Song. So oder so, die Höchstwertung steht natürlich!







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