Journey - Raised on Radio

9.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
1986

Label
CBS

Besetzung
Gesang: Steve Perry
Gitarre: Neal Schon
Keyboard: Jonathan Cain
(Bass: Randy Jackson)
(Schlagzeug: Larrie Londin)

Tracklist
1. Girl can’t help it
2. Positive Touch
3. Suzanne
4. Be good to yourself
5. Once you love somebody
6. Happy to give
7. Raised on radio
8. I’ll be alright without you
9. It could have been you
10. The eyes of a woman
11. Why can’t this night go on forever


Datum: 20.07.2004 - Autor Gordon
Die immerwährende Frage ob nun Journey oder Foreigner die beste AOR Band ist, läßt sich von meiner Seite aus klar mit Journey beantworten. Das liegt nicht zuletzt an „Raised on radio“, mit dem die Band ein wirklich sagenhaftes Album abgeliefert hat, auf dem jeder einzelne Song stimmt. Die Lieder auf der Scheibe repräsentieren alle Facetten, die der Melodic Rock zu bieten hat, von langsamen und gefühlvollen, bis hin zu schnell und rockig. Und auch, wenn man das Album noch nie vorher gehört hat, wird man trotzdem bei vielen Liedern denken, die kenn ich doch irgendwoher, sie werden auch heute noch häufig im Radio gespielt.

Besonders hervorheben lässt sich hier auch kein Lied. Die Nr. vier „Be good to yourself“ und die Nr. Sieben, der Titeltrack sind excellente Rocknummern, auf die man richtig gut abgehen kann. Die Nr. eins „Girl can’t help it“ und die Nr. sechs „Happy to give“ stehen eher für die langsamere, melodischere Art, bei der Sänger Steve Perry seine 1A Stimme gut zur Geltung bringen kann. Die anderen Stücke befinden sich irgendwo dazwischen, aber allesamt auf einem sehr hohen Niveau; und wenn es beim elften und letzten Stück heißt „Why can’t this night go on forever“ frage ich mich eher „Why can’t this CD go on forever“.

Mit „Raised on radio“ befanden sich Journey auf dem Zenit ihrer Karriere und auch der Melodic Rock an sich hatte wohl zu keiner Zeit mehr Anhänger. Die Scheibe kann man jedem bendenkenlos empfehlen, denn auch Leute, die normalerweise andere Musikrichtungen bevorzugen, müssen zugeben, dass das hier ganz große Kunst ist.







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