Journey - Infinity
8.0 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
1978
Label
CBS
Besetzung
Gesang: Steve Perry
Gitarre: Neil Schon
Keyboard: Gregg Rolie
Bass: Ross Valory
Schlagzeug: Aynsley Dunbar
Gitarre: Neil Schon
Keyboard: Gregg Rolie
Bass: Ross Valory
Schlagzeug: Aynsley Dunbar
Tracklist
1. Lights 3:10
2. Feeling That Way 3:27
3. Anytime 3:28
4. La Do Da 3:01
5. Patiently 3:20
6. Wheel In the Sky 4:12
7. Somethin' to Hide 3:26
8. Winds of March 5:04
9. Can Do 2:39
10. Opened the Door 4:34
2. Feeling That Way 3:27
3. Anytime 3:28
4. La Do Da 3:01
5. Patiently 3:20
6. Wheel In the Sky 4:12
7. Somethin' to Hide 3:26
8. Winds of March 5:04
9. Can Do 2:39
10. Opened the Door 4:34
Datum: 14.07.2006 - Autor Jörg
Mit „Infinity“ holten Journey den Göttersänger Steve Perry gewissermassen von der Strasse ins Boot. Der Hintergrund war, mit der Band den Mainstream-Markt zu knacken und das ist der Band ja auch wirklich gelungen. Die glockenhelle Stimme von Perry passt wie kaum eine 2te zu den fantastischen Kompositionen. Auch beim Songwriting brachte sich der Neuling sofort ein und war für Leckerchen wie „Can Do“, „Open the Door“ oder „La Do Da“ als Co-Songwriter mit dabei. Bei fast jedem Song taucht Steve Perry in den Credits auf.
„Infinity“ schlug ein wie eine Bombe und Stücke wie „Lights“, welches in unnachahmlicher Weise das Album bombastisch-majestätisch eröffnet, kamen bei den AOR/Mainstream-Fans an, wie die Sonntägliche Predigt bei den Katholiken. „Feeling that Way“ kommt mit süffigen Refrain gleich hinterdrein und lässt den Höher auf Wolke Sieben schweben. Der Song geht in die Powerballade „Anytime“ nahtlos über und Gitarrist Neil Schon zupft sich ein grandioses Solo aus den Saiten.
„Paitently“ ist das Stichwort und gehört zu den großen Hits von diesem Album. Eine Granatenstarke Gänsehautballade, wie sie eben nur aus der Feder von Neil Schon und Steve Perry fließen kann. Ich bin jedes Mal ergriffen wenn ich diesen Song und die Stimme von Steve ist bei dem Song einfach nur brillant anzuhören.
Doch Journey haben hier noch einen ihrer größten Hits geparkt. Wer kennt nicht die Hymne „Wheel in the Sky“, ein echter Rockklassiker vor dem Herren der immer und immer wieder aufs Neue begeistert. Ganz große Leistung was die Herrschaften von Journey auf diesem Album an tollen Ideen und Liedern verbraten haben. „Winds of March“ ist auch ein Song der unter AOR-Kennern für feuchte Äuglein sorgt.
„Infinity“ war ein wichtiges Album für die Band und brachte endlich den ersehnten Durchbruch und den Erfolg für den man schon seit Mitte der 70ger arbeitete.
Was hier nach kam ist den meisten unserer Leser ja bekannt und es folgte Hit-Album auf Hit-Album bis Mitte der 80ger.
Obwohl diese Scheibe schon 28 Jahre auf dem Buckel hat, ist und bleibt es ein zeitloses AOR-Album, was gut und gerne als Referenz-Scheibe dieser Richtung herhalten darf.
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