Journey - Escape

10.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
1981

Label
Columbia

Besetzung
Gesang: Steve Perry
Gitarre: Neal Schon
Keyboard,Gitarre: Jonathan Cain
Bass: Ross Valory
Schlagzeug: Steve Smith

Tracklist
1.Don´t stop believin´
2.Stone in Love
3.Who´s crying now
4.Keep on Runnin´
5.Still they Ride
6.Escape
7.Lay it down
8.Dead or alive
9.Mother, Father
10.Open Arms

Datum: 19.06.2004 - Autor Jörg
Hier kommt ein Album, welches zu den ganz Großen eines Genres gehört und noch heute oft als Querverweis oder auch als Blaupause, für etliche AOR-CDs herhalten muss. Wenn man jemanden den Begriff AOR Nahe bringen möchte, dann kommt man einfach nicht um Journey drum herum. Die Band um Goldkehlchen Steve Perry und Gitarren-As Neil schon ist eine der Aushängeschilder dieser Szene. Die Band Besitzt für viele Leute Gott-Status und hat so manche unsterbliche Platte veröffentlicht. „Escape“ gehört wohl zu den perfektesten AOR-Platten aller Zeiten. Hier kommt die Klasse von Journey so richtig schön zur Geltung, man darf aber nicht den Fehler machen und die Gruppe auf nur diese eine Platte zu reduzieren, doch ist es ein Meisterwerk. Wieder mal eher in den USA erfolgreich in den 70zigern gestartet und mit dieser Scheibe, dann entgültig zu Megastars aufgestiegen. An diesen Status sind die Hit-Singles von „Escape“ maßgeblich beteiligt, da wären, das flotte und sehr rockige „Don´t Stopp believin´“, die traumhafte Ballade „Who´s cryin´now“ mit dem herrlichem Refrain und das schöne „Open Arms“. Als junger Rocker bin ich damals immer Naserümpfend an den schönen Cover der Journey-Platten vorbei, weil die sollen ja sooo schnulzig sein. Da hätte ich doch besser mal in Songs wie „Keep on runnin´“ oder dem überragenden „Dead or Alive“ reingehört, dann hätte ich sicher die Klasse von Journey früher erkannt. Aushängeschild und auch nicht jedermanns Sache, ist hier Sänger Steve Perry, der mit seiner hohen und glockenhellen Stimme, jeden Song zu einem Fest für sich macht.

Wenn es Leute geben sollten die Journey noch nicht kennen, dann macht ihr mit „Escape“ als Einstieg nichts falsch.Allerdings werdet ihr dann auch keine Steigerung mehr finden können, besser wie hier geht es einfach nicht. Ich bin selber kein Experte für Journey aber diese CD kann ich jedem Blind empfehlen. Eine Scheibe die es verdient hatte als Klassiker in die Geschichte einzugehen. Ganz egal wo man jetzt die Anspieltipps sucht, hier gibt es keinen schwachen Song. Ein Hammergeiles Cover schmückt diesen Meilenstein noch würdig. Wer nach Genuss von „Escape“ immer noch nicht weis wie gut AOR sein kann und man sich nicht für ruhigere und softere Töne schämen zu brauch, dem kann ich nicht weiter helfen.

Zum Ende sei noch festgestellt, gibt es ein perfekteres AOR-Album als wie "Escape"? Auf dieser Welt sicher nicht mehr!! So eine Göttergabe gibt es wahrlich nur einmal.





last.fm Player


TOP-NEWS
Interview: Voodoo Six


RANDOM REVIEWS