Josh Todd - You Made Me
8.0 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
2003
Label
XS Records
Besetzung
Josh Todd – Vocals
Mike Hewitt – Guitars
Jesse Logan – Guitars
Mark Letting – Bass
Kent Ross - Drums
Mike Hewitt – Guitars
Jesse Logan – Guitars
Mark Letting – Bass
Kent Ross - Drums
Tracklist
1.Mind Infection
2.Broken
3.The Walls
4.Flowers & Cages
5.Shine
6Afraid
7.Blast
8.Burn
9.Circles
10.Straight Jacket
11.Slave
12.Wasted
13.Lovely Bones
2.Broken
3.The Walls
4.Flowers & Cages
5.Shine
6Afraid
7.Blast
8.Burn
9.Circles
10.Straight Jacket
11.Slave
12.Wasted
13.Lovely Bones
Datum: 01.08.2006 - Autor Psychobimbo
Musikalisch ist man vom Sound seiner Stammband gar nicht so weit entfernt wenngleich hier doch etwas wütendender und weniger partytauglich zur Sache geht. Das ihm zu diese Zeit einiges auf den Zeiger ging, ist hier selbst in den ruhigeren und andächtigeren Momenten spührbar.
Aber trotzdem hätte sich das Material auch auf einer Buckcherry Scheibe gut gemacht auch wenn sich mancher an der metallischen Schlagseite vielleicht ein wenig gestört hätte. Heavy Shit statt Funkrock.
Lyrisch nimmt Mr. Todd wie gewohnt wieder einmal kein Blatt vor den Mund und lässt das F-Wort gleich in Dutzenden vom Stapel. Das er aber trotzdem ein glückliches Händchen für den richtigen Text zum richtigen Song hat beweißt er z.B. eindrucksvoll bei den Highlights „Flowers & Cages“ oder dem zornigen „Straight Jacket“.
Man sollte natürlich schon auch eine Vorliebe für modernere und frischere Klänge mitbringen denn ganz so Guns ´n´ Roses lastig wird auch nur in den wenigsten Momenten. Aber wer eine Klasse Ballade wie den letzten Track „Lovely Bones“ zusammenkettet der darf auch gern mal etwas herumexperimentieren, ohne gleich an Credibility zu verlieren.
Ob Josh nun eher im ruppigen Hardrock oder in träumerischen Herbstnebelklängel zuhause ist bleibt jedem selbst überlassen aber das er ein fettes, modernes und gutes Hardrockbrett mit sleazy Ausrichtung zusammengezimmert hat, lässt sich nicht von der Hand weisen. Ein weiters Kaufargument ist die meisterliche und passende Produktion von Chris Johnson (Evanescence, Masters Of Reality…). Beim Kauf sollte darauf geachtet werden nicht die beschnittene „Clean Version“ zu ergattern denn wenn die ganzen „bösen“ Wörter ausgeblendet werden sinkt das Hörvergnügen auf der Skala doch eher gen Null.





