Erscheinungsjahr
2006
Label
AFM
Besetzung
Gesang: Jorn Lande
Gitarre: Jörn Viggo Lofstad
Gitarre: Tore Moren
Bass: Morty Black
Schlagzeug: Willy Bendiksen
Tracklist
01. We brought the angels down
02. Blacksong
03. Stormcrow
04. End of Time
05. Duke of Love
06. Burning Chains
07. After the Dying
08. Midnight Madness
09. Are You Ready
10. Starfire
Datum: 19.04.2006 - Autor Odette
Bei Jorn Lande klingeln bei mir alle Alarmglocken!!! Kennt man ihn doch spätestens seit Masterplan, aber auch in Bands wie Ark, Vagabound, The Snakes oder Millenium hatte er seine Figur drin. Sein Neuestes vierte Solowerk „The Duke“ sprengt alle Hürden und ist für mich sein Bestes Album, dass er bisher gemacht hat. Seine Stimme ist einzigartig und passt 100% zur melodischen Ader. Er kann sowohl hohe, als auch tiefe Töne treffen und zeigt unermüdlich nahezu seine perfekte Art zu singen. Für dieses Projekt hat er sich als Mitstreiter an den Gitarren Jörn Viggo Lofstad (Pagans Mind) und Tore Moren (Jorn, Rain) an Land gezogen. Am Bass schlägt Morty Black (TNT) auf und für den harten Beat ist Willy Bendiksen zuständig. Schon alleine der erste Song „We Brought the Angels Down“ zieht einen mystisch mit und ohne viel Firlefanz geht´s dann auch schon mit dem groovigen „Blacksong“ weiter. Beim lockeren „Stormcrow“ werden dann doch etwas mehr schnellere Rhythmen angezogen und ist ein toller Song zum Abrocken, mit dem man jeder Zeit seinen Spaß haben kann. Eine hervorragende Musikarbeit beim Klang von „End Of Time“, spricht für sich. Hier groovt der Rhythmus im Einklang mit der Gesangsstimme von Jorn und lässt im Grunde erahnen, dass hier Musik nicht ganz im Vordergrund steht. Im Midtempo schwingt Jorn und Co seine Gitarren mit „Duke Of Love“ so richtig in die Höhen. Mit akustischen Gitarren wird das Stück „Burning Chains“ angefangen und auch im Gleichen Takt durchgehend begleitet, also eher ein mehr rockiges Stück, was das Album jedoch nicht schlecht ausfallen lässt. Etwas härtere Klänge werden dann bei „After The Dying“ angeschlagen und lassen die typische Richtung vom Album „Worldchanger“ erahnen. Im richtigen Headbanging-Geschüttle rollt dann „Midnight Madness“ runter und lässt den Thin Lizzy Coversong „Are You Ready“ dann auch nur mit Yeah, I Am Ready To Rock antworten. Die verblüffende Ähnlichkeit bei dem Song zu gewissen parallelen zu Whitesnake ist schon beängstigend, aber absolut geil. Das Ganze schließt dann mit dem alten Song „Starfire“ vom Debüt Album als Remake ab, finde ich aber ziemlich überflüssig. Jorn liefert mit The Duke ein absolut geiles Album, dass für mich ganz klar als das Beste Album 2006 schon jetzt gilt. Die eindrucksvolle Produktion und der wunderbare Gesang bleiben einem einfach haften. Das schöne Booklet macht das Album auch etwas reizvoller. Ganz klar wer auf Jorn Lande steht, muss das Album einfach haben.