Jon Oliva's Pain - Tach Mahal

8.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2004

Label
SPV

Besetzung
Vocals: Jon Oliva
Guitar: Matt Laporte
Bass: Kevin Rothney
Drums: Christopher Kinder
Keyboard: John Zahner


Tracklist
1.The Dark
2.People Say – Gimme some Hell
3.Guardians of Forever
4.Slipping Away
5.Walk Alone
6.The Non sensible Ravings of the Lunatic Mind
7.No Escape
8.Father, Son, Holy Ghost
9.All the Time
10.Nowhere to Run
11.Pain
12.Outside the Door
13.Fly Away

Datum: 22.10.2004 - Autor Vince
Da man auf ein neues “Savatage” Album noch etwas warten muss, sollte man sich die Zeit mit dem Solo Album von “Jon Oliva” etwas verkürzen. Die meisten „Sava“ Fans werden von „Tage Mahal“ begeistert sein wie ich es bin. Es gibt hier eine ordentliche Portion „Power Chöre“ zu hören. Die Musiker die der Mountain King für diesen Longplayer zusammen getrommelt hat, sind alte bekannte. Alle 4 Jungs spielten nämlich auf dem ersten „Circle 2 Circle“ Album von Ex „Sava“ Leadsänger „Zak Stevens“ mit. „Zachary“ hat die gesamten Musiker vor einigen Monaten gefeuert, doch wie es so schön heisst: Die Familie kommt immer irgendwie wieder zusammen und so haben sie nun ein neues zu Hause bei „Jon Oliva´s Pain“ gefunden. „Tach Mahal“ ist durchzogen von grossartigen Rock Songs, die teilweise etwas an „Queen“ erinnern. „The Dark“ eröffnet dieses fabelhafte Album. Die Chöre reissen einem sofort mit, dieser Track hätte gut und gerne auch auf „Handful of Rain“ sein können. „Tach Mahal“ überzeugt mich mit einer überwältigenden Kraft, die sich bombastisch auf die Songs auswirkt. Das schleppende „Guardian of Forever“ erweist sich als echter Ohrwurm, genau wie „Slipping Away“. Sicherlich muss man zugeben das „Jon Oliva“ nicht mehr so singen kann wie früher, aber das ist kein Geheimnis, für mich gehört er immer noch zu den Schillernsten Sängern. Auch wenn er stimmlich nicht mehr ganz auf der Höhe ist, so bleibt sein Charisma ungebrochen. Es gibt nur wenige Sänger, die so viel Gefühl in ihre Stimme bringen können, wie es hier von „Oliva“ vorgemacht wird. „Tach Mahal“ ist zwar noch so hart wie die „Sava“ Alben, dafür umso bombastischer. Ich bin gespannt wie die Songs live umgesetzt werden und wie sich „Jon“ auf der Bühne macht. Bei „Savatage“ stand er ja schon länger nicht mehr im Rampenlicht auf der Stage und stand mehrheitlich hinter den Keyboards. In der ersten Jahreshälfte soll es nämlich eine Tour geben, diese sollte wahrlich kein Fan verpassen. Auch wenn dieses Album in der Redaktion nicht gerade mit Jubelschreien gelobt wurde, so breche ich hier eine Lanze und bin davon überzeugt das die meisten „Sava“ Fans „Tach Mahal“ genau so gut finden werden wie ich. Ich jedenfalls habe hier einen Silberling vor mir liegen, der mir davon überzeugt das wir im nächsten Jahr ein gigantisches „Sava“ Album vorliegen haben werden, das seines gleichen suchen wird. Zum Abschluss bleibt noch zu sagen das der Name des Albums "Tach Mahal" ein Tribute an Chris Oliva ist, der nämlich wollte damals sein Solo Album so nennen.











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