John Norum - Face the Truth

9.5 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
1992

Label
Epic

Besetzung
Gesang: Glenn Hughes
Gitarre & Gesang: John Norum
Bass: Peter Baltes
Schlagzeug: Hempo



Tracklist
1. Face the Truth
2. Night Buzz
3. In your eyes
4. Opium Trail
5. We will be strong
6. Good Man Shining
7. Time will find the answers
8. Counting on your Love
9. Endica
10. Still the Night
11. Distant Voices

Datum: 30.05.2004 - Autor Jörg
Gleich vorweg, das 2te Album des ehemaligen Europe- Gitarristen ist für mich das Beste und ein absoluter Hammer. Auf der Scheibe findet man keinen langweiligen Ton und man kommt auch nicht mal Ansatzweise auf die Idee die Skiptaste zu benutzen. Mit einer Hochkarätigen Mannschaft legt John Norum hier seine Meisterprüfung ab, die ihn in meinen Augen unsterblich macht. War der Vorgänger schon gut, ist auf "Face the Truth"eine 100% Steigerung zu vermelden. Am Bass hat John einen gewissen Peter Baltes verpflichten können, der von Accept her bekannt sein sollte. Hinterm Schlagzeug sitzt der einzige Unbekannte im Bunde, ein Hempo legt hier aber eine fette Leistung an den Tag. Gut, Gitarre spielt der Chef selber und singt auch Tracks wie das gelungene Thin Lizzy-Cover „Opium Trail“. Oder das famose Duett „We will be Strong“ welches John mit dem Europe- Sänger Joey Tempest zusammen singt und als Zeichen zu sehen ist das man die Streitereien der Vergangenheit zu den Akten gelegt hat. Dann hört man John noch auf 1 oder 2 Songs singen, den Rest veredelt niemand anders als wie THE VOICE OF ROCK: Glenn Hughes!!!!! Der haut einem so was von um, wenn er die harten und doch melodiösen Lieder des Herrn Norums in die Meisterliga singt. Vom Härtegrad her bewegt man sich in etwa mit dem "Wings of Tomorrow"-Album der ehemaligen Arbeitgeber von Jon auf einer Ebene. Wuchtig und edel produziert lassen Songs wie „Night Buzz“ oder „Still the Night“ den Putz von der Decke rieseln. Starken Liedern kann auch der Zahn der Zeit nichts anhaben und man spürt die Spielfreude und Energie noch genauso wie beim ersten Durchlauf von "Face the Truth". Ein kurzes besinnliches Gitarrenstück hat in "Endica" auch seinen Weg auf die Scheibe gefunden und gibt einen Zeit das gehörte zu verarbeiten. Ein brillantes Album von einem begnadeten Songschreiber/Musiker.



Werbung




last.fm Player


TOP-NEWS
Interview: Vanden Plas


RANDOM REVIEWS