JK Northrup - Wired in my Skin

7.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2007

Label
Alien Rec./NL Distribution

Besetzung
Gesang: Kelly Kealing, Ted Poley, Terry Ilous, Johnny Edwards
Gitarre, Keyboard, Bass, Synthesizer: JK Norhtrup
Gitarre: David Zaragoza
Schlagzeug: Glenn Hicks, Dan Zoid

Tracklist
1.Black Moon
2.Wired in my Skin
3.Big Blue Sky
4.The Road
5.Perfect Imperfection
6.Mark my Territory
7.Cemented Eyes
8.So long
9.Metamorphosis
10.Grind me Down
11.If i was James Taylor (i could finish this song)

Datum: 19.04.2007 - Autor Jörg
JK Northrup kennt man sicher von seiner Arbeit mit dem kleinen Göttersänger Paul Shortino, oder dem dritten King Kobra-Album. Aber auch vom etwas umstrittenen dritten XYZ-Werk „Letter to God“ sollte man den Gitarristen noch in Erinnerung haben. Zudem gehen noch etliche Solo-Alben auf das Konto des Herrn mit dem etwas seltsamen Vornamen. Die meisten seiner Solo-Werke kenne ich nicht, weil ich jetzt einfach mal davon ausgehe das es Instrumental-Scheiben sind. Das ist ja nichts für mich. Daher habe ich jetzt mal keinen direkten Vergleich für „Wired in my Skin“, der Silberling ist übrigens ganz gut geraten. Eröffnet Northrup sein seinen neusten Streich recht brachial mit „Black Moon“- einem Instrumental, von insgesamt Dreien. Die anderen Songs teilen sich recht prominenten Sänger wie Terry Ilous (XYZ), Kelly Keeling (Ex Baton Rouge, Blue Murder,Michael Schenker Group), Ted Poley (Danger Danger) oder Johnny Edwards (u.a Foreigner, Montrose). Da ist natürlich für Abwechslung gesorgt was die Sänger angeht, doch das macht ja bekanntlich noch kein gutes Album.

Sieht man mal vom etwas schwachen „Afterlife“-Album mit Paul Shortino ab, ist es JK Northrup immer gelungen Songs auf einem gewissen, recht hohen Niveau zu machen. So auch hier, denn „Wired in my Skin“ (singt Johnny Edwards) oder das bedächtig, ein wenig schleppend daherkommende „Big Blue Sky“ (Gesang Kelly Keeling), sind schon mal gute Kandidaten und man lässt sich gerne etwas tiefer in das Album einführen.

Schaut die CD doch recht futuristisch aus und macht einen sehr modernen Eindruck auf den ersten Blick, geht es hier sehr Hardrockig-Traditionell zu. Ich war selber sehr überrascht wie toll die meisten Songs auf diesem Silberling so klingen. „The Road“ ist eine großartige Ballade, die von Terry Ilous einen geilen Sänger hat. Hier hatte man echt das richtige Händchen für Song uns Auswahl der Stimme.

Sicher haben hier nicht alle Lieder durchgehend Hitcharakter, ich persönlich finde die Instrumental-Stücke ja eher etwas über, doch „Wired in my Skin“ ist ein tolles und gradliniges Hardrock-Album geworden, was durch die ganzen recht bekannten Sänger noch ein klein wenig aufpeppt wird. Einzig das punkig angehauchte „Perfect Imperfection“ klingt ein wenig zu gestellt und fällt hier etwas aus dem Rahmen.



Werbung




last.fm Player


TOP-NEWS
Interview: Doomshine


RANDOM REVIEWS