J.B.O. - Laut

8.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
1999

Label
BMG

Besetzung
Vocals/Guitar: Hannes „G. Laber“ Holzmann
Guitar/Vocals: Vito C.
Drums: Holmer „A Bier“ Graap
Bass: Schmitti

Tracklist
1. Bolle
2. Wir sind die Champignons
3. Hose runter!
4. Drogen (Teil1)
5. Ein bisschen Friede
6. XXXXXXXXXXX
7. Liebe ist süss
8. Die Scheisse
9. Pabbarotti & Friends – Roots Bloody Roots
10. Sound Trek
11. Der Star Treck
12. Ein guter Tag zum Sterben
13. Drogen (Teil2)
14. Angie
15. Medtl-Gschdanzl’97
16. Drogen (Teil 3)
17. Ein Fest


Datum: 20.04.2005 - Autor Georg
als ich diese Kritik schrieb, war ich im Militär. Jeder der die Schweizer Armee kennt, weisst, dass es für jeden Soldaten schlimme Zeiten sind. 20 Typen in einem Zimmer, die Luft vergammelt und jeder zweite schnarcht. Jedes Jahr stelle mich mir die Frage, wie soll ich diese drei Wochen am besten überstehen. Mein Rezept ist einfach: ein gutes Buch, laute Musik auf dem Discman und viel gute Laune. Diese Vermittelt mir in diesem WK die Band J.B.O. mit ihrem Werk Laut von 1997. J.B.O. sind Hannes, Vito, Holmer und Schmitti.



Dieses Werk war meine erste J.B.O. Platte und ist bis heute einer meiner Anspieltipps wenn es darum geht eine Party zu feiern.



Die Platte beginnt mit „Bolle“ ein Volkslied um den tragischen Helden Bolle und seinen Leidensweg. Ein guter Opener für diese CD. Das nächste Lied heisst: Wir sind die Champignos und ist eine Veralberung von dem Queen Klassiker. Für mich kein Glanzstück dieser CD. Das nächste Lied geht wieder in die Richtung von Bolle und heisst „Hosen runter“. Gespickt ist das Werk damit das man sich immer wieder mit dem Thema Drogen auseinandersetzt. Für mich hat das Album zu viele Hänger um als das beste J.B.O. Album zu gelten. Besonders die Titel: Scheisse, Der Star Track, Angie gehören nicht auf ein Best of Album der vier Jungs.



Das hingegen darauf gehört ist das Legendäre: Pabbarotti & Friends „Roots Bloody Roots“. Vielleicht schnell die hintergrund geschichte dazu. Der Italo Opernstar tritt ja immer wieder mit Stars der Popszene im Duett auf. Das hat sich J.B.O. zu nutzen gemacht und verarscht das auf ganz geile Art. Dieser Track ist einfach der Hammer und wer das ganze schon mal Live gesehen hat – einfach zum schreien. Auch die Rammstein Version von „Ein bisschen Frieden“ ist genial. Und der Abschluss macht „ein Fest“ und das habt ihr auch mit dieser CD.



Fazit: Eine gute CD zum Kaufen. Der Spassfaktor ist sehr hoch, trotz auch einiger Hänger. Doch ich verzeihe das Ihnen.









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