Iron Maiden - Virtual XI

6.5 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
1998

Label
EMI

Besetzung
Gesang: Blaze Baley
Gitarre: Dave Murray
Gitarre: Janick Gers
Bass: Steve Harris
Schlagzeug: Nicko McBrain

Tracklist
1.Futureal
2.The Angel and the Gambler
3.Lightning strikes twice
4.The Clansman
5.When two worlds collide
6.The Educated fool
7.don´t look into the eyes of a stranger
8.Como Etais Amigos

Datum: 11.06.2004 - Autor Jörg
So nun kommen wir mal zur einer Iron Maiden-CD an der sich nach wie vor, die Geister scheiden. Ich will jetzt hiermit auch gar nicht, die alte Baley -Diskussion wieder aufleben lassen, den ich meine das er seine Sache soweit es ihm möglich war, ordentlich erledigt hatte, zumindest im Studio. Wenn er halt durchschnittliche bis schäbige Songs zum Singen vorgesetzt bekommt, sein Input war auch hier nicht besonders üppig, dafür kann der Sänger ja nichts. Das bei Iron Maiden schon länger die Luft raus war und auch ehrlich gesagt immer noch ist, das haben sie in meinen Augen nicht nur mit dem schäbigen „X-Factor“-Album bewiesen. Nein, auch schon die letzten beiden Studioalben mit Herrn Dickinson davor waren auch nicht mehr das Gelbe vom Ei. Kommen wir mal auf die Geschichte wie ich zu „Virtual XI“ gekommen bin, als mal wieder die fast die gesamte Near Dark -Mischpoke in ein Auto gezwängt auf den Weg irgendwo hin war, fiel das Thema neue Maiden. Es war halt 1998 und man wartete auf diese Scheibe. Der "Schädel" Torsten (Cheffe vom "Near Dark" -der Verf.), meinte voll Dreck, so mit Hammondorgel und son Zeugs. Torstens Bruder brabbelte mich die halbe Fahrt lang voll, das es doch gar nicht soooo schlecht sei und dies und das. Er war halt selber Hobby-Musiker und ging da halt anders an die neuen Scheiben ran. Letzten Endes habe ich mir die CD geliehen und selber gehört. Ja, so ein schlechtes Album wie eben der Vorgänger, ist „Virtual XI“ wirklich nicht, ich kann sogar sagen das ich von den 8 Stücken, 3 sehr gerne höre. Da wären die Ballade „Como estais Amigos“, das krachige „When two worlds collide“ und noch „The Educated Fool“, die Stücke picke ich mir echt ganz gerne heraus und mag sie richtig.

Das größte Manko an dieser CD, ist meiner Meinung nach, das man das Gefühl hat, Iron Maiden wären beim Songschreiben die Ideen ausgegangen. Anders kann ich mir das Refrain-Wiederholen bis zum Erbrechen, bei etlichen Stücken nicht erklären. Das ist irgendwie Schade, denn sonst wäre ich sicher doch noch von dem ein oder anderen Song mehr angetan. Weil „The Clansman“ oder „Futureal“ sind nicht so schlecht, nur diese Endlos-Schleifen am Ende der Stücke. Den schwersten Brocken bekommt man mit „The Angel &The Gambler“ vorgesetzt, hier setzten Iron Maiden eine Hammondorgel ein und das ist nun wahrlich erst mal gewöhnungsbedürftig. Auch hier wieder zum Ende, das ewige Wiederholen des Refrains.

Sicher nicht die Beste Iron Maiden, aber nun echt auch nicht die Schlechteste. Dafür das hier Blaze Baley das Mikrofon schwingt, kann man nicht so arg motzen. Das bei Iron Maiden auch mit Bruce Dickinson auch Mist bei rumkommt, beweißt „Dance of Death“ in meinem Augen echt eindrucksvoll, dann lieber „Virtual XI“.







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