Iron Maiden - Powerslave

9.5 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
1984

Label
EMI

Besetzung
Gesang: Bruce Dickinson
Gitarre: Adrian Smith
Gitarre: Dave Murray
Bass: Steve Harris
Schlagzeug: Nicko McBrain

Tracklist
1. Aces High
2. 2 minutes to Midnight
3. Losfer Word (big òrra)
4. Flash of the Blade
5. The Duelists
6. Back in the Village
7. Powerslave
8. Rime of the ancient Mariner


Datum: 27.05.2004 - Autor Jörg
Die damals unbestrittenen Könige des Heavy Metal haben in den letzten 5 oder 6 Jahren ihren Ruf ganz schön ramponiert. Aber 1984 war im Reich der Eisernen Jungfrauen noch alles im Lot. Das Album "Piece of Mind" war erfolgsreich gewesen und die Tournee umjubelt. Ohne lange zu fackeln legten die Engländer gut ein Jahr nach "Piece..." nach. Schon das monumentale Cover verschlägt einem den Atem und man weiß sofort hier erwarte einem großartiges. Schon die ersten beiden Songs (Die auch die Singles vom "Powerslave"-Album stellten) machten klar, Iron Maiden wollten es wissen. Das Album erschien am 15ten September 19984 und brachte es bis auf Platz 2 der britischen Verkaufscharts. Mit dieser Scheibe und der anschließenden "World-Slavery-Tour" wurden Iron Maiden zu echten Giganten. Einzig das überflüssige Instrumental „Losfer Words“ verhindert das ich hier mit der Höchstnote umherwerfe. Das Ding hat mich schon Damals zu Tode gelangweilt. Aber „Flash of the Blade“ mit seinen brillant, treibenden Hauptriff treibt dem Fan die Freuendentränen in die Augen. Der Song fand sich auch in dem Dario Argento-Film "Phenomena" wieder. „The Duellists“ und „Back in the Village“ sind tolle Powermetal-Stücke. Dann ist Götterdämmerung angesagt, das Titelstück "Powerslave" beginnt mit düsterem Intro um dann einen unsterblichen Klassiker von fast 7 ½ Minuten von der Leine zu lassen, ein Killer wie er im Buche steht. Aber wer meint das wäre noch zu übertreffen der hat den letzten Monumental-Song noch vergessen mit gut 14 Minuten verlangt „Rime of the Ancient Mariner“ dem Höher alles ab. Diese Megawerk stellte alles in den Schatten was die Band bisher ihren Anhängern vor den Latz knallten, Hut ab. Leider mussten sich Iron Maiden fortan an diesem Stück Musik messen lassen. Einige Die-Hard-Fans meinen das "Powerslave" das letzte gute Album der Band sei. Ein wenig übertrieben 2 weitre Hammerscheiben kamen ja noch, das „Live after Death“ mal nicht mitgerechnet. Wenn man bedenkt was Iron Maiden alles an Ideen in das eine stück packten und man sich dann ihre Öden Scheiben der 90ziger und auch das Stinkenslangweilige „Dance of Death“ reinzieht, dann fragt man sich ob es nicht besser wäre Iron Maiden hätte sich nach „Fear of the Dark“ besser aufgelöst?







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