Iron Maiden - A Matter of Life and Death

8.5 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2006

Label
EMI

Besetzung
Vocals: Bruce Dickinson
Guitar: Dave Murray
Guitar: Janick Gers
Guitar: Adrian Smith
Bass: Steve Harris
Drums: Nicko McBrain

Tracklist

Datum: 25.08.2006 - Autor Vince
Drei Jahre nach „Dance of Death“ melden sich „Bruce Dickinson“ und seine Eisernen zurück im Metal Geschäft. „Iron Maiden“ werden seit mehr als 20 Jahren als Ikone des klassischen Heavy Metals vergöttert und sie sind zusammen mit „Judas Priest“ und „Black Sabbath“ die erfolgreichsten ihres Genres aus England. Nun, die Band muss ich nun wirklich nicht vorstellen, jeder der irgendwas mit Heavy Metal am Hut hat, liebt die Eisernen. Seit dem Comeback mit Wundersänger „Bruce Dickinson“ am Gesang, gibt es einen wahren „Maiden“ Boom, „Brave New World“ schlug ein wie eine Bombe und mit „Dance of Death“ schaffte man es auch noch locker in die Viva und MTV Charts. „Dance of Death“ war allerdings ein umstrittenes Werk, welches nicht jeden Geschmack getroffen hat. Im Gegensatz zum Vorgänger hat man hier wieder ein phantastisches Cover Artwork vorliegen, ganz nach meinem Geschmack. Auf „A Matter of Life & Death“ befinden sich 10 Songs, darunter klassische „Maiden“ Songs, sowie Progressiv angehauchte, aber darauf gehe ich nun etwas genauer ein.

„Different World“ ist ein typischer „Maiden“ Opener, Catchy Melodie und ein Refrain mit garantieren Erinnerungs- Effekt, gefällt mir schon hundertmal besser als das lasche „Wildest Dreams“ vom „DOD“ Album. „These Colours Don’t Run“ ist schleppender aber wiederum mit einem coolen Chorus, wie man sie von den Engländern liebt. Mit „Brighter Than a Thousand Suns“ wird es das erste Mal anspruchsvoller, kein Song der beim ersten Hörgang sitzt, typisch Progressive. Bei „The Pilgrim“ kann dann wieder gehüpft werden, smartes Riff, fette Bass Parts von „Harris“ und ein netter Refrain. „The Longest Day“ geht wieder mehr ins Progressive, gefällt mir ehrlich gesagt nicht so gut. Die Halb Ballade „Out of the Shadows“ trifft dann eher meinen Geschmack, Killer Melodie und ein brillanter „Bruce Dickinson“, der mit seiner Stimme auch heute noch zum Besten gehört was der Metal zu bieten hat. Auf diesem Album verstehe ich übrigens auch den Sinn von drei Gitarristen, vielleicht liegt es auch an der tollen Produktion, aber hier hört man alle drei heraus, was die Faszination natürlich noch steigert. Ich bezweifle dass Nummern wie „The Reincarnation of Benjamin Breeg“ Live zum Hit werden, dem anspruchsvollen Hörer, wie meiner Einer gefallen sie aber auf CD verdammt gut. Die Zeiten sind vorbei wo „Iron Maiden“ dem Käufer 10 identische Tracks aufgetischt haben, klar viele wollen nichts anders, aber in Sachen Innovativität kann ich den Eisernen wirklich nur gratulieren. Bei Klassikern wie „The Number of the Beast“, „Fear of the Dark“ oder „Piece of Mind“ ist ein Vergleich natürlich schwierig, die Band hat sich damals schon einen Massstab gesetzt den man kaum übertreffen konnte, doch sie schafften es dennoch immer interessant zu bleiben. „A Matter of Life & Death“ kann man nicht mit den 80er Alben vergleichen, die Jungs sind nicht stehen geblieben und präsentieren sich nun in einem teilweise anderen Gewand, was soll’s? „For the Greater Good of God“ weist neben einem tollen Pre Refrain einen erlösend geilen Chorus auf und wiederum haut mit die Stimme von „Bruce“ um. „For the Greater Good of God“ ist ein unglaublich starkes Lied, das neben einer grandiosen Melodie, auch noch wahnsinnig abwechslungsreich und verspielt ist, Hammer!! „Lord of Light“ ist nicht sehr eingängig, auch dieser Song steigert sich beim mehrfachem hören, liebe Freunde. Den Abschluss macht dann „The Legacy“ und der Song versöhnt all jede die beim ersten Mal vielleicht noch kein gefallen an „A Matter of Life & Death“ gefunden haben. „The Legacy“ ist neben „For the Greater Good of God“ mein Favorit auf dieser Scheibe, er vereint den klassischen „Maiden“ Sound mit Innovation. Bildet euch kein Urteil nachdem ihr diesen Silberling nur einmal gehört habt, es braucht einwenig Zeit, ich habe mir „A Matter of Life & Death“ sicher sechs mal angehört und erst bin ich so richtig auf den Geschmack gekommen. Soundtechnisch und Spielerisch ist die Scheibe ein wahres Vergnügen, vom Anspruch her vielleicht das beste „Maiden“ Album aller Zeiten? Progressive hin oder her, „A Matter of Life & Death“ wird keinen „Iron Maiden“ Fan enttäuschen, man gewinnt vielleicht sogar noch neue Hörer.







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