Erscheinungsjahr
2006
Label
Wild Rose Angel Productions
Besetzung
Instruments: Ioannis Anastassakis
Tracklist
01. Suspension of Disbelief
02. Caravan of Despair Suite
03. Altered State of Consciousness
04. Variations on Malaguena
05. The Forgotten Quest
06. Resonance Factor 12
07. Dos Hermanos (Bulerias)
08. The Final Jam
09. The Final Jam...- Backing Track (Bonus)
10. Suspension of Disbelief - At a Glance (Bonus)
11. Flamenco Journal - At a Glance (Bonus)
Datum: 20.10.2007 - Autor Vince
Wenn ich eines nicht ausstehen kann dann sind es Instrumental Alben. Klar kommt man aus musikalischer Sicht nicht an einem „Steve Vai“ oder „Joe Satriani“ vorbei, von diesen Leute habe ich natürlich auch Platten zu Hause. Ich muss aber schon recht komisch drauf sein um so eine Scheibe aus dem Schrank zu holen, denn solche Gitarren Zauberer Longplayer benötigen Zeit ohne Ende. Der Grieche „Ioannis Anastassakis“ findet nun es wäre Zeit um ein weiteres Gitarren Hexer Album auf den Markt zu bringen, das Ding nennt sich „Suspension of Disbelief“. In der Tat hat der Herr einiges auf dem Kasten, er hatte das Glück von Leuten wie „Richie Kotzen“, „Vai“, John Petrucci“ oder „Paul Gilbert“ unterrichtet zu werden und das hört man auch bei seinem Sound. Im Booklet welches aussieht wie eine MySpace Seite kann an auch nachlesen dass ihm bewusst ist das Instrumental Alben keine Verkaufs Schlager sind, es für ihn aber an der Zeit wäre eines zu veröffentlichen. Man findet auch einige Bilder mit Stars a la „Tony Iommi“ wieso er diese Pics im Booklet hat kann ich nicht ganz verstehen aber vielleicht wisst ihr jetzt was ich meinte mit der MySpace Sache. Nun, wenn wir nun einmal von meiner zynischen Seite weg kommen dann bleibt ein sehr beeindruckendes Gitarren Album das sehr viele Fassetten vom Können des Griechen zeigt. Ich hätte wirklich nicht gedacht dass mich dieser „Ioannis Anastassakis“ so begeistern kann. Hie und da einwenig „Malmsteen“ dann eine Priese „Jeff Beck“ gewürzt mit „Steve Vai“ und man hat in etwa den Sound der hier gespielt wird. Das Ganze liegt irgendwo zwischen Rock und Metal, ab und zu lässt er auch seine Flamenco Gitarre aufblitzen um für Abwechslung zu sorgen. Aus musikalischer Sicht ein absolut hoch stehendes Werk bei dem die Songs wie aus einem Guss kommen. Vielfach ist bei Gitarren Alben das Problem das sich die Songs fremd anhören und sich die Musiker einfach nur austoben, nicht so auf „Suspension of Disbelief“. Wer Instrumental Alben mag, der sollte sich diese Scheibe einmal anhören, technisch gesehen ganz grosses Kino!