Erscheinungsjahr
2005
Label
Just for Kicks
Besetzung
Gesang/Gitarre:Jamie Purpora
Bass: Roger Brown
Schlagzeug: Jeremy Crowther
Tracklist
1.Too far Gone
2.Deny
3.Soul Vampire
4.El Diablo
5.Succubus
6.Clown
7.I can hear the word now
8.Goodbye old friens
Datum: 11.09.2005 - Autor Jörg
Das Trio Interstate Blues wurde im Jahr 1994 in Los Angeles von Sänger/Gitarrist Jamie Purpora gegründet und haben bis heute 5 Alben veröffentlicht. Mit „El Diablo“ gibt es seit Juni nun den 6ten Output von diesem Power-Blues-Trio zu beklatschen. Das wir es hier mit einer Bluesrock-Band zu tun haben, wird der Leser schon beim Bandnamen erahnt haben. Also weder Heavy Metal, Sleazerock, noch Hardrock erwartet uns auf dieser CD. Sicher röhrt die Scheibe mit „Too far Gone“ schwerstens los und es kommen mir Vergleiche wie Black Label Society oder Richie Kotzen in den Sinn, doch diese Leute haben eines was dem Interstate Blues fehlt. Das wären Ideen und Hooklines die über eine Albumlänge fesseln können. Sicher ist die Musik Hart und riffig, doch der Gesang von Jamie Purpora wirkt auf mich mit voran schreitender Spielzeit immer nervtötender. Der Mann kann Gitarre spielen ohne Frage und haut sich die Licks und Riffs so aus dem Handgelenk, doch auf die Dauer ist die CD für ein Hard´n Heavy-Publikum wohl doch etwas zu schwer verdaulich. Ich tue mich auch schwer mehr als 4 oder 5 Songs am Stück zu hören, weil es einfach zu zäh wird. Es kann aber auch sein das „El Diablo“ mit der Zeit wirklich etwas die Luft ausgeht und die letzten Songs echt nicht so der Bringer mehr sind.
Bevor hier Geld investiert wird, sollte man sich fragen ob man wirklich eine durchgehende Bluesrock-Scheibe haben möchte. Mit „Deny“ findet sich auch noch ein echt cooler Song auf dem Album, der ein Killer-Solo enthält doch reicht das um sich eine komplette CD in die Sammlung zu stellen. Eine intensive Hörprobe lege ich hier jedem Käufer nahe. Es sei denn die Band ist ihm schon bekannt und er kennt sich mit Bluesrock aus. Nicht schlecht aber anstrengend bzw. ungewohnt.