Infernäl Mäjesty - None Shall Defy

9.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
1987

Label
Displaced Records

Besetzung
Gesang: Chris Bailey
Gitarre: Steve Terror
Gitarre: Kenny Hallman
Bass:Psycopath
Schlagzeug: Rick Nemes

Tracklist
1.Overlord
2.R.I.P.
3.Night of the living dead
4.S.O.S.
5.None shall Defy
6.Skeletons in the Closet
7.Anthology of Death
8.Path of the Psyco
9.Into Unkown
10.Hell on Earth

Datum: 03.03.2005 - Autor Jörg
Was hilft besser wenn man ordentlich Wut und Hass in der Jacke hat? Genau, Freunde der italienischen Oper, eine verdammt geballte Ladung Thrash-Metal. Am Besten natürlich eine Götter-Platte von damals, wo man noch geile Erinnerungen mit verbindet. Eben eine solche Kelle wie man sie ab und an mal braucht bietet uns das kanadische Höllen-Kommando von Infernäl Mäjesty. Seinerzeit wurde die Band als Slayer-Klon abgetan, doch heutzutage brüllt ein jeder älterer Banger lauthals KULT!!! Sobald er das Artwork von „None Shall defy“ erblickt. Der Slayer –Einfluss ist sicher nicht von der Hand zu weisen, aber mich stört es kaum, wenn ich schon das explodierende Eröffnungsriff von „Overlord“ höre, könnte ich aus den Augen bluten und denke mir: Hell Yeah, ich kriege euch alle. Es gibt kaum eine bessere Scheibe zur Frustbewältigung für mich. Schaut man sich dann dazu noch die Pics der Band an, und sieht die Spikes, Chains und kann förmlich das Leder riechen, dann denkt man, hier bin ich zu Hause. Ich kann mich noch genau daran erinnern, wie mein damals bester Kumpel mit dieser Scheibe unterm Arm bei mir vor der Tür stand. Es muss fast 20 Jahre her sein als mich das Riff vom Longtrack „Night of the Living Dead“ zum ersten Mal verzaubert hatte. Das waren Momente, welche man heute kaum noch nachvollziehen kann und man wird schon mal ausgelacht. Tja, all ihr die da draußen lachen, ihr habt halt keinen Peil vom geilen Banger-Stoff. Wenn bei einer Band der Gitarrist „Steve Terror“ heißt, der Bassman unter dem Pseudonym „Psycopath“ über die Bühne tobt, dann hat man es mit einer waschechten Metal-Band zu tun. Schwer zu verstehen, für Leute welche damals nicht dabei waren. Es gibt kaum einen Song welcher mir hier nicht eine Zentimeterdicke Gänsehaut beschert.

Neben den beiden erwähnten Krachern hat es hier noch mit „Anthology of Death“ eine Bombe die sofort zu platzen scheint, wo man schon mit dem bangen nicht hinterher kommt.

OH, ja, ergebene Leser ihr seit hier gerade Zeugen, eines so genannten „Mark Outs“, für den ich mich aber nicht schäme. Es muss auch mal so richtig abgefeiert werden, was in einem früher die Flamme und die Leidenschaft für diese Musik entzündete.

Das Album „None shall defy“ wurde vor ein paar Jahren Wieder veröffentlicht und hat 2 Demotracks als Zugabe mit auf den Weg bekommen, welche nun gar nicht mal so verkehrt sind, aber irgendwie nicht zu eigentlichen Album gehören.

Ich war früher schon immer von diesen Spruch auf dem Backcover fasziniert, „ Marching definat the legions bear wittness, to stand against evil means you stand alone!!“ die ist die letzte Zeile aus „Overlord“, kann es sein das mich dieser Spruch geprägt hat????







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