Impellitteri - Answer to the Master

8.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
1994

Label
Victor (Japan)

Besetzung
Gesang: Rob Rock
Gitarre: Chris Impelitteri
Bass: James Amelo Pulli, Chuck Wright
Keyboard: Mike Smith
Schlagzeug: Ken Mary

Tracklist
1. The Future is black
2. Fly Away
3. Warrior
4. I´ll Wait
5. Hold the Line
6. Something´s wrong with the world today
7. Answer to the Master
8. Hungry Days
9. The King is rising

Datum: 28.05.2004 - Autor Jörg
Wenn ich mir so überlege das man für diese CD hohe Importpreise zahlen muss, dann ist die Spielzeit schon so was unverschämt, aber Qualität wird schon geliefert. Da dieses Killer-Album nur in Japan seine Veröffentlichung erlebte, sollten so manche Banger neidisch in die Tischplatte beißen. Hier befindet sich Gitarren-Hexer Chris Impelitteri auf einem Höhenflug sondergleichen, wenn dieser auch verdammt kurz ausgefallen ist. Mit Sänger Rob Rock legt er hier eine Meisterleistung ab, die sich gewaschen hat. Harter Metal mit technischen Gitarrenspiel welches selten in Gedudel und Gefiedel ausartet. So was nennt man wohl Songdienlich spielen. Die Produktion ist oberamtlich und drückt einen förmlich in den Sessel. Schon bei den ersten 2 Liedern brechen die Dämme und macht rockt und bangt wie Hölle. Wer die Musik vom Impelitteri nicht kennt dem sei gesagt das man sie am ehesten mit Axel Rudi Pell vergleichen. Leute die auf Konzerten von Bob Rock waren, dürften vielleicht dort den Titel „Warrior“ gehört haben, der befindet sich auf diese CD. „I´ll wait“ ist eine melodische fantastische Halbballade für die man sich nicht schämen zu braucht. Im Jahre 1994 war Japan aber auch eine der wenigen Länder in denen man mit solchen geilen Power-Metal noch was reißen konnte. Auf der übrigen Welt regierte Karohemd Eddie und seine verstimmten Gitarren das Interesse der meisten Fans, die wenigen die in Europa ausharrten und wie ein Fels in der Brandung den guten Zeiten nachtrauerten, schauten in die Röhre. Sie konnten von Hymnen wie „Hungry days“ (wenn nicht sogar eines der besten Imp-Songs überhaupt) oder „Hold the Line“ nur träumen. Mit traumwandlerischer Sicherheit zieht Chris Impelitteri einen Killerhook nach dem anderen aus dem Hut des klassischen Heavy-Rocks. Hier gibt es noch Killer-Solo und die Double-Bass wummert mächtig auf den Höher ein. Zwischen durch werden kleine Neoklassischen Zitate auf der Gitarre eingestreut und man verwöhnt den Power-Metal-Fan mit Besten vom Besten. Eine der Gelungensten Impelitteri-CDs überhaupt.







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