Icon - Night of the Crime

8.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
1985

Label
Capitol

Besetzung
Gesang: Stephen Clifford
Gitarre: John Aquillino
Gitare, Snyth: Dan Wexler
Bass: Tracy Wallach
Schlagzeug: Pat Dixon

Tracklist
Naked Eyes 4:04
Missing 4:30
Danger Callin' 3:40
Shot at my Heart 3:21
Out for Blood 5:41
Raise the Hammer 3:32
Frozen Tears 3:58
Whites of their Eyes 3:46
Hungry for Love 4:17
Rock my Radio 4:14

Datum: 06.07.2005 - Autor Jörg
Da habe ich so einen Klassiker im Schrank und noch kein Wort darüber verloren, dies wird nun nachgeholt. Ist aber auch die einzige CD von Icon welche sich in meinem Besitz befindet.

Eine in den Mitt-80gern recht bekannte Band, welche sich auch in Europa einen kleinen Fan-Kreis erspielen konnte. Die Band spielt einen starken Mix aus Black´n Blue, alten Pretty Maids und den 80gern Kiss, was sich richtig stark anhört. Der Nachfolger „Right between the eyes“ ein paar Jahre später ist auch nicht zu verachten, dort singt aber nicht mehr Stephen Clifford.

Einen starken Opener wurde mit „Naked eyes“ gewählt und macht Appetit auf weitere Songs.

Mit „Danger Calling“ geht es ein wenig härter zur Sache und macht Icon zu einer Grenzband zwischen Hardrock und Heavy Metal. Dass sich die Band in beiden Genres zu Hause fühlt machen die klasse Songs klar, welche sie in beiden Richtungen fabrizieren. Starkes Hardock-Futter wie „Hungry for Love“ geht der Band ebenso mühelos von der Hand wie ein stampfender Metal-Song wie „Raise the Hammer“. Der letzt genannte Song ist ja so was wie der Icon-Song, das Stück ein Hammer.

Mir gefällt auch noch das hoch melodische „The White in her Eyes“ äußerst gut, dann setzen Icon mir der schönen Ballade „Frozne Tears“ noch mal richtig Akzente.

„Night of the Crime“ ist eine wirklich gelungene Scheibe, welche die Band doch in die Ober-Liga der Hard´n Heavy-Szene katapultieren hätte können. Doch die Band wurde sicher wieder, aufgrund ihres stark Glamrock-Artigen Outfit immer in die Poser-Kiste gesteckt, wo sie meiner Meinung nicht reingehören. Tollen US-Hardrock mit Hang und Drift zu erstklassigen Melodien.

Auch was die Gitarrenarbeit betrifft braucht sich ein John Aquillino und Dan Wexler nicht vor einem George Lynch verstecken, dazu höre man sich die Super-Einleitung von „Out for Blood“ an, das ist was Feines. Da wird richtig Atmosphäre erzeugt bevor der Titel richtig los stampft und der Zuhörer von ganz allein anfängt zu bangen.

Abgeschlossen wird diese starke Scheibe mit der Hymne „Rock my Radio“, wo es Icon noch einmal so richtig krachen lassen. Starker Stoff der auf „Night of the Crime“ abgeliefert wurde. Ich bin ja für eine Umfangreiche Wiederveröffentlichung aller Icon-Scheiben.







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