Human Clay - Same
7.0 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
1996
Label
Seagull Rec
Besetzung
Gesang: Jeff Scott Soto
Gitare, Bass etc.: Marcel Jacobs
Gitarre on "Jealousy: Yngwie Malmsteen
Gitarre on "Now it´s the time": Brian Young
Gitare, Bass etc.: Marcel Jacobs
Gitarre on "Jealousy: Yngwie Malmsteen
Gitarre on "Now it´s the time": Brian Young
Tracklist
1.2 your heart
2.Golden Years
3.Heaven on Earth
4.Jealousy
5.Outside lookin´in
6.Without U
7.Now it´s the Time
8.Don´t look back
9.I wanna Go home
10.Vows in stone
11.I´d rather have the Blues (Than 2 spend my life with u)
2.Golden Years
3.Heaven on Earth
4.Jealousy
5.Outside lookin´in
6.Without U
7.Now it´s the Time
8.Don´t look back
9.I wanna Go home
10.Vows in stone
11.I´d rather have the Blues (Than 2 spend my life with u)
Datum: 21.12.2006 - Autor Jörg
Human Clay kann ich irgendwie nicht einsortieren, weil einige der hier vorhandenen Songs noch mal auf Talisman-Alben auftauchten. Zudem klingt die CD ein klein wenig wie ein Demo. Ein durchweg gut produziertes Demo, aber irgendwie nach Demo.
„Golden Years“ bietet eine kernigen Opener der ohne Frage auch auf dem ersten Talisman-Album hätte stehen können. Marcel Jacobs zeigt sich hier für Bass, Gitarre und Keyboard verantwortlich. Wer sich hier an den Drums versuchte geht leider aus dem Booklet nicht hervor, ich tippe mal auf Drumcomputer.
Das ist jetzt kein Grund ein Gesicht zu machen, trotz des Projekt-Charakters ist Human Clay eine hörenswerte CD geworden. Ein Marcel Jacobs und Jeff Scott Soto machen eben keine halben Sachen. „Heaven on Earth“ ist ein geiler Up-Tempo-Song und bietet den Melodik-Rock-Freaks erstklassiges Futter.
„Without you“ ist eine fantastische Ballade mit einen Flair aus den 70gern Jahren und ist ohne Frage eines der Höhepunkte auf der CD. „Don´t look back“ findet man auch auf dem „Life“-Album von Talisman wieder, hier aber noch in einen etwas straighteren Gewand.
„Jealousy“ hat den Gastauftritt von Yngwie Malmsteen an der Axt zu bieten und klingt ein wenig orientalisch angehaucht. Wunderbar wie der exzentrische Axe-Mann sich hier dem Song anpasst und mit seinen ehemaligen Bandmembers (Jacobs und Soto gehörten ja mal zur Rising Force-Band von Yngwie) zusammenspielt. Das Solo kommt explosiv daher und gleicht einer Eruption.
Jeff Scott Soto singt sich hier wieder in mein Ohr und dann auch in mein Herz es gibt kaum eine CD welche dieser grandiose Sänger nicht aufwertet. Ganz großes Kino was uns der Mann hier wieder bietet und allein für den Gesang lohnt es sich das Human Clay-Album zu kaufen. Was ohne Probleme für kleines Geld bei diversen Internet-Auktions-Häusern abzugreifen ist.
Richtig Mies ist hier nur das Krickel-Krackel-Coverartwork, das ist echt nicht wirklich ein Bild, das dem Auge schmeichelt.
Der Abschlusstrack ist dann mal eine tolle Bluesnummer und lockert die CD ein wenig auf.
Großartiger Gesang, tolles Hooklines und starkes Gitarrenspiel, so kann Human Clay ganz einfach beschrieben werden.





